Mit virtuellen Kameras (ibaVision) ist es möglich, ibaVision-Ausgabevideos zu erfassen. ibaVision verarbeitet Bilddaten, die mit ibaCapture aufgenommen wurden und extrahiert visuelle Signale oder fügt visuelle Informationen hinzu. Die Bilder, die mit ibaVision verarbeitet wurden, können erneut in ibaCapture erfasst und mit diesem Kameratyp aufgenommen werden.

In diesem Kapitel wird lediglich die Konfiguration virtueller Kameras in ibaCapture beschrieben. Eine detaillierte Beschreibung von ibaVision finden Sie im ibaVision-Handbuch.

Ort von ibaVision Server

Geben Sie im Feld „Host-Adresse" die IP-Adresse des ibaVision-Servers ein, dessen Ausgabedaten aufgenommen werden sollen. Zum Durchsuchen des Netzwerks nach ibaVision-Instanzen, können Sie auch auf die Schaltfläche <Suchen> klicken.

Die verfügbaren ibaVision-Instanzen werden in der Tabelle aufgelistet. Wählen Sie den gewünschten Host und konfigurieren die Einstellungen für ibaVision.

ibaVision-Einstellungen

In diesem Abschnitt finden Sie zwei Auswahllisten. Die erste Auswahlliste "Programm" listet alle konfigurierten ibaVision-Programme der aktiven ibaVision-Instanz auf. Wenn das ausgewählte Programm mehr als eine Videoausgabe anbietet, können Sie die gewünschte Videoausgabe in der zweiten Auswahlliste "Video output" auswählen.

Alle Einstellungen für Videoauflösung und Größe müssen in ibaVision vorgenommen werden. Die Werte werden hier nur zur Information angezeigt.

Darüber hinaus bietet ibaVision mit dem Modus für Offline-Processing die Möglichkeit, gespeicherte Videoaufzeichnungen zu einem späteren Zeitpunkt zu verarbeiten. Hierfür wird eine Quellkamera definiert, die die Videos aufzeichnet und Synchronisationssignale erzeugt. Die später verarbeiteten Videos können dann mit der virtuellen Kamera aufgezeichnet und zeitrichtig im Ringspeicher der virtuellen Kamera abgelegt werden. Ist der Offline-Processing-Modus in ibaVision aktiviert, wird dies hier angezeigt. Zudem wird die Quellkamera angezeigt, die am ibaCapture-Server vorhanden sein muss.