Parallel zur kontinuierlichen Videoaufzeichnung können getriggerte Videosequenzen aufgezeichnet werden. Wie im Kapitel „Ablage der Videodateien" beschrieben, werden dabei während der Videoaufzeichnung auf dem ibaCapture-Server bestimmte Videosequenzen mithilfe von Video-Triggern geschützt abgelegt, um so die Videodaten gegen das Überschreiben durch die kontinuierliche Aufzeichnung zu schützen.
ibaPDA sendet dazu die Informationen über die Trigger-Ereignisse an den Videoserver.
Um geschützte Videosequenzen aufzuzeichnen, müssen die Video-Trigger konfiguriert werden.
Wählen Sie eine vorhandene Datenaufzeichnung aus, die Sie mit der Videoaufzeichnung verbinden wollen oder legen Sie eine neue Datenaufzeichnung an.
Dazu öffnen Sie den Dialog Datenaufzeichnung mittels Mausklick auf das Symbol
in der Symbolleiste oder über das Menü Konfiguration – Datenaufzeichnung.
Klicken Sie auf den Zweig „Videoschutz", um den Dialog „Videoschutz" zu öffnen.
Im obersten Abschnitt sind die verfügbaren Video-Trigger und Kameras in einer Baumstruktur dargestellt. Alle weiteren zu konfigurierenden Video-Trigger werden jeweils unter der entsprechenden (markierten) Kamera angelegt.
Für jede Kamera können bis zu 10 Video-Trigger eingerichtet werden.
Video-Trigger hinzufügen
Sie können einer Kamera einen Video-Trigger hinzufügen, indem Sie die Kamera in der Baumstruktur auswählen und dann den Button Hinzufügen in der Symbolleiste (siehe unten) betätigen. Oder Sie verwenden das Kontextmenü (rechter Mausklick auf die Kamera).
Jeder Video-Trigger kann durch das Setzen oder das Entfernen von Häkchen im jeweiligen Auswahlfeld aktiviert bzw. deaktiviert werden.
Über dem obersten Abschnitt befindet sich die Video-Trigger-Symbolleiste:
Video-Trigger hinzufügen, alternativ kann über das Kontextmenü ein Video-Trigger
hinzugefügt werden. Hierfür muss die betreffende Kamera markiert sein.
Video-Trigger entfernen
Markierten Video-Trigger in Zwischenablage kopieren.
Video-Trigger aus Zwischenablage einfügen
Sofern ein Video-Trigger markiert wurde, kann der Name geändert werden. Weiterhin kann der Triggerindex im Eingabefeld Index und die maximale Videosequenzzeit eingestellt werden. Der Triggerindex legt fest, in welcher Reihenfolge die Video-Trigger der jeweiligen Kamera angeordnet werden.
Für eine getriggerte Aufzeichnung muss mindestens ein Start-Trigger konfiguriert werden. Für jeden Trigger können individuelle Triggerbedingungen definiert werden.
Die Einstellung der Triggerbedingungen entspricht weitestgehend der Definition der Triggerbedingungen für die ibaPDA-Datenaufzeichnung.
Im Abschnitt „Start-Trigger" kann sowohl ein Digital- als auch ein Analogsignal als Triggersignal ausgewählt werden. Zur Auswahl stehen die folgenden Triggerbedingungen:
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Steigende / fallende Flanke oder log. 0 / log. 1 für Digitalsignale
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Steigende / fallende Flanke oder unter / über Niveau X für Analogsignale
Zusätzlich kann ein Triggervorlauf vorgegeben werden.
Entsprechend dem Abschnitt „Start-Trigger" kann im Abschnitt „Stopp-Trigger" optional ein Triggersignal mit den oben genannten Triggerbedingungen gesetzt werden. Zusätzlich kann ein Triggernachlauf vorgegeben werden.
Die Videosequenz beginnt nach Auftreten des Start-Triggers.
Die Videosequenz stoppt, wenn die maximale Videosequenzzeit abgelaufen ist oder ein Stopp-Trigger ausgelöst hat.
Wenn zum Beenden der Aufzeichnung ein Stopp-Trigger definiert wurde, welcher aber ausbleibt oder nicht anschlägt (Pegel oder Flanke falsch eingestellt), dann wird die Aufzeichnung nach Ablauf der eingestellten Zeit beendet.
Hinweis |
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Das Zeitlimit für die maximale Videosequenz ist dominant im Vergleich zu einem Stopp-Trigger. Wenn Sie einen Trigger stoppen möchten, stellen Sie sicher, dass die Zeit für die maximale Videosequenz hoch genug eingestellt ist. |
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Mit einem Klick auf die Schaltfläche <OK> wird die Konfiguration der Datenaufzeichnung übernommen.



