Wenn Sie den Video Encoder ausgewählt haben, werden die dazugehörigen Konfigurationsoptionen angezeigt:

NVIDIA

Bildfrequenz, Auflösung

Stellen Sie die gewünschte Bildfrequenz und Auflösung ein.

Geräte

GPU, auf der die Kodierung durchgeführt wird (falls mehrere GPUs installiert sind)

Codec

ibaCapture unterstützt H.264- und H.265- (oder HEVC-) Kodierung. Der hauptsächliche Vorteil der H.265-Kodierung ist eine Reduzierung des benötigten Speicherplatzes im Vergleich zur H.264-Kodierung. Dies geht jedoch zu Lasten eines erhöhten Bedarfs an Rechenleistung (sowohl bei der Kodierung als auch bei der Dekodierung). Wählen Sie den Kodierungstyp in der Auswahlliste aus:

  • H.264

  • HEVC (H.265)

Encoder-Voreinstellung

Die NVIDIA-Encoder API stellt verschiedene Voreinstellungen zur Verfügung. Ihre Namen deuten auf ihren Verwendungszweck hin. Wenn eine Voreinstellung von der GPU nicht unterstützt wird, wird diese auf die Default-Einstellung zurückgesetzt.

Wenn Sie die Option Benutzerdefinierte Encoder-Einstellung aktivieren, können Sie individuelle Einstellungen vornehmen.

Ein Beschreibung der Parameter finden Sie in Kapitel Analogkameras (Ux H264).

Intel Quick Sync

Sie können Hardware-Beschleunigung aktivieren.

Codec

ibaCapture unterstützt sowohl H. 264-Encoding als auch H. 265 (oder HEVC). Wählen Sie den Kodierungstyp in der Auswahlliste aus:

  • H.264

  • HEVC (H.265)

Bitratensteuerung

  • VBR (Variable Bit Rate)

    Mit VBR wird die Bitrate stets entsprechend der Komplexität des aufgenommenen Bildes eingestellt. Dies beansprucht eine hohe Bandbreite bei viel Aktivität und eine niedrigere Bandbreite bei wenig Aktivität im Bild.

  • CBR (Constant Bit Rate)

    Wenn Sie CBR wählen, dann können Sie eine feste maximale Bitrate einstellen und somit sicherstellen, dass der Bedarf an Bandbreite kalkulierbar bleibt. Der Maximalwert wird dann nicht überschritten, egal wie viel Aktivität im Bild herrscht.

GOP-Größe

GOP (Group Of Pictures) gibt die Anzahl der Bilder an, nach denen spätestens ein Vollbild, ein sogenannter Keyframe, gespeichert wird. Die Bilder zwischen den Keyframes werden vom vorhergehenden Keyframe abgeleitet, dazwischen werden nur Änderungen der Bilder gespeichert. Bei einer großen GOP bleiben eventuelle Encodierfehler länger bestehen, bei einer kleinen GOP wird die Bitrate und damit der Speicherbedarf des Videostreams tendenziell größer. Die Voreinstellung 30 passt für die meisten Kameras.

Bildfrequenz, Auflösung

Stellen Sie die gewünschte Bildfrequenz und Auflösung ein.

Leistungsregler

Über diesen Regler kann die Leistungsstufe des Encoders zwischen Komprimierung und Geschwindigkeit eingestellt werden. Dabei muss beachtet werden, dass eine hohe Geschwindigkeit eine niedrige Komprimierung verursacht und viel Speicherplatz braucht. Eine hohe Komprimierung benötigt eine hohe Rechnerleistung und reduziert die Geschwindigkeit.