Ein traversierender Vektor ist ein Vektor, der durch 2 Signale erzeugt wird: einem Positionssignal und einem Wertesignal, beispielsweise von einem traversierenden Messgerät.
Der traversierende Vektor wird in ibaQPanel in folgenden Anzeigen unterstützt:
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in der zeit- und längenbasierten Trendkurve
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in der zeitbasierten HD-Trendkurve
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in der zeit- und längenbasierten Offline-Trendkurve
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in der Offline-Trendkurve mit Längenkonvertierung.
Die Funktion steht nicht in der längenbasierten HD-Trendkurve zur Verfügung.
Hinweis |
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Sowohl bei Trendkurven als auch bei HD-Trendkurven werden nur die Daten aus dem Signalpuffer zur Anzeige verwendet. Daten aus der Vergangenheit stehen daher nur in sehr begrenztem Umfang zur Verfügung. |
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Befinden sich in einer Trendkurve (oder eine andere der o.g. Anzeigen) 2 Signale, erscheint im Kontextmenü der Befehl Signale in einen traversierenden Vektor konvertieren.
Wenn Sie diesen Befehl auswählen, erscheint der Dialog, in dem Sie die Eigenschaften des traversierenden Vektors festlegen können.
Sie können dem Vektor einen Namen geben. Weisen Sie dem Wert- und Positionssignal die entsprechenden Signale zu.
Legen Sie die Anzahl der Zonen fest, die Sie erzeugen möchten. Außerdem können Sie den Bereich des Positionssignals festlegen, der in Zonen aufgeteilt wird.
Beispiel:
Zwischen den Werten Min und Max werden 5 Zonen erzeugt. Die erste und die letzte Zone haben die halbe Breite der anderen Zonen. Die Zonenbreite wird berechnet als (Max - Min) / (Anzahl der Zonen - 1). Die Zonen werden wie folgt positioniert:
Z0 = von Min bis Min+Zonenbreite/2
Z1 = von M1 - Zonenbreite/2 bis M1 + Zonenbreite/2 mit M1 = Min + Zonenbreite
Z2 = von M2 - Zonenbreite/2 bis M2 + Zonenbreite/2 mit M2 = Min + Zonenbreite*2
Z3 = von M3 - Zonenbreite/2 bis M3 + Zonenbreite/2 mit M3 = Min + Zonenbreite*3
Z4 = von Max - Zonenbreite/2 bis Max
Solange das Positionssignal innerhalb einer Zone liegt, werden die Werte des Wertesignals gemittelt. Wenn das Positionssignal eine Zone verlässt, wird der gemittelte Wert in der Mitte der Zone gespeichert. Wenn das Positionssignal kleiner als Min oder größer als Max ist, werden die Werte ignoriert und es werden keine neuen Zonendaten erstellt.
Wenn Sie die Option Interpolieren aktivieren, werden die Daten sowohl in X- als auch in Y-Richtung interpoliert. Für die Interpolation werden 2 Werte benötigt, so dass ein Bereich nur gezeichnet werden kann, wenn ein neuer Punkt ankommt. Deshalb wird im interpolierten Modus eine schräge Kante entsprechend des Laufwegs des traversierenden Messkopfs dargestellt.
Ohne Interpolation ändert sich der Wert nur, wenn ein neuer Wert ankommt, ansonsten bleibt der letzte Wert erhalten. So muss die Anzeige nicht auf den nächsten Wert warten und es wird eine gerade Frontlinie angezeigt.
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Anzeige mit Interpolation |
Anzeige ohne Interpolation |
Das Rücksetzsignal ist optional. Wenn das Rücksetzsignal TRUE ist, wird das Positionssignal ignoriert. Wenn das Rücksetzsignal FALSE ist, werden wieder neue Zonendaten erzeugt, die aber nicht mit den vorherigen Zonendaten verbunden werden.
Die Längenauflösung bezieht sich auf die Auflösung des Positionssignals.





