Das ibaQDR-System ist typischerweise zwischen der Basisautomatisierung (Level 1) und der Produktionsüberwachungs- bzw. Produktionsplanungsebene (Level 2) angesiedelt.
Die Verbindung zur Basisautomatisierung kann auf vielfältige Weise erfolgen. Je nach Steuerungstyp bzw. -fabrikat kommen die passenden Schnittstellen zum Einsatz. Das können Ethernet-basierte Schnittstellen, Feldbusse oder diskrete digitale und analoge Signale sein.
Die Aufzeichnung der Qualitätsdaten kann entweder lokal auf dem ibaQDR-Rechner erfolgen oder auf einem zusätzlichen Dateiserver im Netzwerk.
Aus der Basisautomatisierung kommen die Signale der Materialverfolgung und die qualitätsrelevanten Messwerte. Neben den reinen Tracking- und Messsignalen können noch zusätzliche Daten, z. B. aus dem Level 2, passend zum jeweiligen Produkt übertragen werden. Diese oft alphanumerischen Informationen können als Textsignale mit den Messdaten zusammen in den Messdateien gespeichert werden. Sie können aber auch dazu verwendet werden, die Messdateien zu benennen, um jede Messdatei eindeutig dem Produkt zuzuordnen.
Mit den SQL-Schnittstellen von ibaPDA ist es ggf. auch möglich die Zusatzinformationen direkt aus überlagerten Systemen einzubinden.
Sowohl aus der Basisautomatisierung als auch vom Level 2 müssen die produktspezifischen Daten zeit- und ortsrichtig an ibaQDR im "Live-Stream" übertragen werden. Das heißt ibaQDR, Level 2, Materialverfolgung und Basisautomatisierung müssen in Bezug auf das Produkt ("Tracked Part") synchronisiert sein.
Die auf dem ibaQDR-Rechner oder einem Dateiserver abgelegten Messdateien können mit einer Kombination aus ibaDatCoordinator und ibaAnalyzer automatisch analysiert und weiterverarbeitet sowie in Datenbanken extrahiert werden.
