Allgemeine Informationen zu den Aufzeichnungsprofilen finden Sie im Handbuch zu ibaPDA, Teil 5.

Für eine ibaQDR-Datenaufzeichnung steht ein besonderer Profiltyp "Zeit/Länge" zur Verfügung.

Bevor Sie die eigentliche Datenaufzeichnung konfigurieren, sollten Sie mindestens ein geeignetes Profil für die ibaQDR-Datenaufzeichnung anlegen, damit Sie später die Messsignale zuweisen können.

Die Zuweisung von Signalen und Profil nehmen Sie später bei der Konfiguration der Messorte vor.

Profil hinzufügen

Öffnen Sie die Datenaufzeichnungskonfiguration und wählen Sie den Knoten Aufzeichnungsprofile links oben.

Klappen Sie dann im rechten Teil des Dialogs den <Hinzufügen>-Button auf und wählen sie Zeit/Länge.

Sie können nun die Profileigenschaften konfigurieren.

Profileigenschaften

Typ

Anzeige des Typs mit den passenden Aufzeichnungsarten (Symbole)

Name

Geben Sie hier einen eindeutigen und verständlichen Namen an.

Zeitbasiert, Längenbasiert

Durch Aktivierung einer dieser Optionen oder beider Optionen bestimmen Sie, wie die Daten in die Messdatei geschrieben werden.

Bei der zeitbasierten Aufzeichnung verstehen sich die Einstellungen wie beim Profil "Zeit".

Bei der längenbasierten Aufzeichnung verstehen sich die Einstellungen entsprechend. Anstelle eines Zeitintervalls legen Sie hier ein Längenintervall fest. Standardeinstellung ist 1 m. Sie können sowohl größere als auch kleinere Werte eingeben.

Filter

Sowohl bei der zeitbasierten als auch bei der längenbasierten Aufzeichnung können Sie Filter anwenden:

  • Keine: Es wird der Momentanwert aufgezeichnet (erstes Sample).

  • Min, Max, Mittelwert: Es wird der entsprechend berechnete Wert abgespeichert. Zur Berechnung werden die erfassten Werte innerhalb eines Aufzeichnungsintervalls verwendet. Da bei längenbezogenen ibaQDR-Daten normalerweise viele “Rohwerte“ zu einem Längenintervall (z. B. 1 m) vorliegen, ist hier abzuwägen, wie am besten zu verfahren ist. Es ist auch möglich mehrere Profile mit jeweils verschiedenen Längenintervallen zu definieren (siehe Hinweis).

Komprimierung mit Genauigkeit

An dieser Stelle können Sie einen Wert eingeben, um eine weitere Komprimierung der abgespeicherten Datenmenge zu erreichen. Wenn diese Option aktiviert ist, wird nur dann ein neuer Messwert abgespeichert, wenn sich dieser um mehr als um den eingetragenen Betrag vom vorhergehenden Messwert unterscheidet. Damit können Sie ein Toleranzband für die Wertänderung definieren und somit z. B. verhindern, dass das „Rauschen“ eines Messgerätes die Messdatei unnötig aufbläht, solange sich die Wertänderungen innerhalb eines vertretbaren Bereiches bewegen.