Im Navigationsbaum der ibaQDR-Datenaufzeichnung sind unter „Messorte" (Measuring Locations) Einstellungen zur Speicherung der temporären Messort-Aufzeichnungen zu definieren.
Für diese temporären Aufzeichnungen ist werksseitig ein Standardpfad als Basisverzeichnis
voreingestellt: c:\iba\QDR\EntryCoils. Für jeden konfigurierten Messort wird automatisch ein entsprechendes Unterverzeichnis
angelegt. Bei Bedarf können Sie den Pfad des Basisverzeichnisses verändern und Einstellungen
für die Aufräumstrategie vornehmen.
Wenn einer der eingestellten Grenzwerte für Zeit oder Speichergrenze erreicht ist, werden die ältesten Dateien verworfen bzw. überschrieben.
Maximale Anzahl der Tracked Parts im Speicher pro Messort
Für sehr spezielle Anforderungen kann es notwendig sein Zusatzeinstellungen vorzunehmen, um bei Anlagen mit veränderlichem Bandweg sicherzustellen, dass nach einer Umschaltung stets noch alle relevanten temporären Messort-Dateien vorliegen.
Nutzen Sie diese Option, um das Handling der „alten“ Tracked-Part-Dateien zu steuern.
Im unteren Teil des Dialogs ist noch eine Signaltabelle zu sehen, in der alle verfügbaren Signale dargestellt werden und diese, falls sie bereits einem Messort zugewiesen sind, grün hinterlegt werden. Der zugeordnete Messort sowie das verwendete Profil werden auch angezeigt.
Sehr hilfreich ist die Export- bzw. Importfunktion dieser Signaltabelle, die Sie einfach mit einem rechten Mausklick in die Tabelle ausführen können.
Die exportierte Signal-Messort-Liste ist eine Textdatei, die Sie einfach in einem Texteditor oder Tabellenverwaltungsprogramm (z. B. MS Excel) bearbeiten können. Besonders bei großen Systemen mit vielen Signalen und Messorten können Sie die Bearbeitung der Signalzuordnungen auf diese Weise effizienter gestalten. Anschließend können Sie die Liste wieder zurück importieren.
Das Dokument eignet sich auch sehr gut zur Dokumentation des ibaQDR-Systems und könnte bei Bedarf der Qualitätsabteilung zu Verfügung gestellt werden.

