Verriegelt

Wenn Sie diese Option aktivieren, dann kann eine Aufzeichnungskonfiguration nur verändert oder deaktiviert werden, wenn bei aktiviertem Benutzermanagement der aktuelle Benutzer die entsprechenden Rechte besitzt.

Aktiv

Eine Datenaufzeichnung muss aktiviert werden, um arbeiten zu können. Der Vorteil der Trennung von Konfiguration und Aktivierung liegt darin, dass verschiedene Aufzeichnungen definiert und konfiguriert werden können, ohne sie alle gleichzeitig nutzen zu müssen, indem man die nicht benötigten Aufzeichnungen deaktiviert. Deaktivieren Sie einfach die Datenaufzeichnungen, die Sie nicht verwenden möchten.

Zum Aktivieren der Aufzeichnung markieren Sie den Hauptzweig der gewünschten Datenaufzeichnung und setzen Sie das Häkchen im Auswahlfeld Aktiv.

Name

Geben Sie hier einen aussagekräftigen Namen für die Datenaufzeichnung ein. Nutzen Sie bei der Verwendung mehrerer QDR-Datenaufzeichnung den Namen dazu, die Aufzeichnungen eindeutig zu kennzeichnen.

Längeneinheit

Stellen Sie hier die Basis-Längeneinheit ein (Default m). Dieser String wird dann in allen folgenden Dialogen (bis hin zu ibaAnalyzer) weiterverwendet. So können Sie hier anstelle von "m" z. B. auch "ft" (feet) eingeben.

Keine Produktdateien erzeugen, wenn ibaQDR nicht vollständig synchronisiert ist

Wenn Sie diese Option aktivieren, werden nur vollständige ibaQDR-Dateien erzeugt. Dies bedeutet aber, dass bei Start der Datenaufzeichnung für alle in diesem Moment in der Anlage befindlichen Einsatzprodukte noch keine ibaQDR-Datei erzeugt wird. Inbesondere bei „langen Anlagen“ wie Beiztandemlinien (PLTCMs) wird diese Option hier als Kompromiss häufig deaktiviert, um für die Einsatzprodukte in der Anlage zumindest Dateien mit Daten der letzten Messorte zu erhalten.

Keine Produktdateien erzeugen, die kürzer sind als …

Mit dieser Option lassen sich beispielsweise Schrottschnitte ausblenden und somit verhindern, dass zu unvollständigen Bandabschnitten Produktdateien erzeugt werden. Diese Option ist auch unbedingt sinnvoll, wenn im Auslaufbereich einer Anlage mit einer fliegenden Schere viele Tafelschnitte erfolgen. Auch kann es vorkommen, dass z. B. bei kurzen Schrottschnitten (z. B. 0,2 m) gar nicht sichergestellt ist, dass zu allen Messorten Daten vorliegen.

Zeitbasierte Daten ignorieren, wenn Anlage länger steht als … Minuten

Wenn die gesamte Anlage stillsteht, d. h. alle Längensignale für mehr als … Minuten konstant sind, ist es im Allgemeinen nicht sinnvoll weiter Daten für die Längenabbildung aufzuzeichnen. Insbesondere bei langen Stillständen würden sich zu den Einsatzprodukten sehr große Datenmengen ansammeln, die dann beim Wiederanlauf und Erzeugen der ibaQDR-Dateien zu Problemen (Speicherüberlauf, …) führen können. Hier wird daher dringend empfohlen einen geeigneten Wert einzustellen. Die zeitbasierten Daten aus den Stillstandsbereichen können darüber hinaus bei Bedarf aus parallel konfigurierten ibaPDA-Aufzeichnungen entnommen werden.

Wenn ein Linestop erkannt wird, meldet ibaQDR dies im Ereignisprotokoll, und im Statusfenster der Datenaufzeichnung werden die Messorte mit einem Pause-Icon gekennzeichnet:

In der ibaQDR-Messdatei würde sich folgendes Bild ergeben:

Tracked Parts ignorieren, die kürzer sind als …

Im Einlaufbereich von Bandanlagen kann es dazu kommen, dass beim ersten Messort (z. B. Schweißmaschine/Welder) aufgrund von Hin- und Herbewegungen Tracking-IDs erzeugt werden, die sehr kurz sind und somit nicht weiterverfolgt werden sollen. Dies kann hier geeignet herausgefiltert werden.

Änderung des Längensignals ignorieren, die größer sind als…

Große „Sprünge“ in den Längenzählern (mit Ausnahme des Reset beim Übergang von einem zum nächsten Tracked-Part) deuten im allg. auf Fehler hin und können hier herausgefiltert werden.

Stichnummerierung

Diese Einstellung ist nur relevant, wenn in der Anlage ein reversierender Messort vorhanden ist. Sie dient zur korrekten Identifizierung des letzten Stichs, z. B. bei einem Reversierwalzwerk. Je nachdem, ob die Nummerierung des letzten Stichs stets mit der höchsten Stichzahl oder mit der Zahl der real gefahrenen Stiche erfolgen soll, wählen Sie eine der beiden Optionen.

Wenn Sie Relativ zum letzten Stich wählen, dann erhält der letzte Stich immer die höchste Stichzahl gem. Einstellung Maximale Anzahl Stiche in der Konfiguration des Messorts und zwar unabhängig davon, wie viele Stiche wirklich gefahren wurden. Die Stichnummer des letzten Stichs ist somit immer gleich und Auswertungen der Messdatei können sich immer auf dieselbe Stichnummer beziehen, wenn der letzte Stich relevant ist.

Beispiel für "Relativ zum letzten Stich"

Einstellung für die maximale Stichanzahl am Reversierenden Messort: 7

Wenn alle sieben Stiche gefahren werden, dann folgt:

Erster Stich = 1, ..., letzter Stich = 7

Wenn nur fünf Stiche gefahren werden, dann folgt:

Erster Stich = 3, ..., letzter Stich = 7

Wenn Sie Relativ zum ersten Stich wählen, dann ist die Nummer des letzten Stichs abhängig davon, wie viele Stiche gefahren wurden. Bei nachfolgenden Auswertungen der Messdatei muss dies berücksichtigt werden, um eindeutig den letzten Stich identifizieren zu können.

Beispiel für "Relativ zum ersten Stich"

Einstellung für die maximale Stichanzahl am Reversierenden Messort: 7

Wenn alle sieben Stiche gefahren werden, dann folgt:

Erster Stich = 1, ..., letzter Stich = 7

Wenn nur fünf Stiche gefahren werden, dann folgt:

Erster Stich = 1, ..., letzter Stich = 5

Signale parallel verarbeiten

Hiermit können Sie ab 32 Signalen pro Messort aktivieren bzw. deaktivieren, ob eine Parallelverarbeitung ausgeführt wird, was insbesondere bei modernen Multicore-Rechnern eine Performanceverbesserung bringt.

Debug-Modus

Wenn Sie diese Option aktivieren, werden detaillierte Meldungen im Ereignisprotokollfenster von ibaPDA angezeigt. Die Aktivierung dieser Option wird empfohlen.

Maximale Anzahl von Protokolldateien

Hier können Sie einstellen, wie viele Protokolldateien vorgehalten werden sollen (Cleanup). Wenn das System nur sehr sporadisch kontrolliert wird, kann es nützlich sein den Wert zu vergrößern. Im Normalfall wird täglich eine Datei erstellt. Der Wert gibt an, wie viele Tage die Protokolldateien verfügbar sind.

Button <Protokolldatei öffnen>

Über diesen Button können Sie die aktuelle Protokolldatei (qdrLog.txt) im Standardtexteditor öffnen.

Messorte parallel verarbeiten

Wenn Sie diese Option aktivieren, dann werden mehr Ressourcen (Prozessorkerne) des Rechners für die Verarbeitung der Messorte genutzt. Aktivieren Sie diese Option, wenn Sie einen Multi-Core-Rechner und sehr viele Messorte haben oder wenn Sie mehrere QDR-Datenaufzeichnungen parallel nutzen, z. B. bei Stranggussanlagen oder Warmwalzwerken.

Asynchronen Dateizugriff nutzen

Wenn Sie diese Option aktivieren, dann entkoppeln Sie Datenerfassung und Datenaufzeichnung, d. h. Datenerfassung und Datenaufzeichnung werden in unterschiedlichen Threads bearbeitet. Damit wird eine negative Beeinflussung der Datenerfassung durch langsame Dateizugriffe bei der Datenaufzeichnung verhindert. Sollte bei Nutzung mehrerer physikalischer Laufwerke für verschiedene Datenaufzeichnungen ein Laufwerk einmal nicht verfügbar sein, ist nur die entsprechende Aufzeichnung betroffen. Die anderen Aufzeichnungen können weiter schreiben. Nachteil dieser Betriebsart ist ein höherer Speicherbedarf. Der Pufferspeicher für auszuführende Schreibbefehle beträgt 500 MB pro Datenaufzeichnung. Wenn diese Grenze erreicht wird, dann hält die Erfassung an und startet nach 5 s neu. Aktivieren Sie diese Option, wenn Sie mehrere QDR-Datenaufzeichnungen parallel nutzen.