Tab. Allgemeine Moduleinstellungen für Eingangsmodule (li.) und Ausgangsmodule (re.)




Grundeinstellungen

Modultyp (nur Anzeige)

Zeigt den Typ des aktuellen Moduls an.

Verriegelt

Sie können ein Modul verriegeln, um ein versehentliches oder unautorisiertes Ändern der Einstellungen zu verhindern.

Aktiviert

Aktivieren Sie das Modul, um Signale aufzuzeichnen.

Name

Hier können Sie einen Namen für das Modul eintragen.

Kommentar

Hier können Sie einen Kommentar oder eine Beschreibung zum Modul eintragen. Dies wird dann als Tooltip im Signalbaum angezeigt.

Modul Nr.

Diese interne Referenznummer des Moduls bestimmt die Reihenfolge der Module im Signalbaum von ibaPDA-Client und ibaAnalyzer.

Zeitbasis

Alle Signale dieses Moduls werden mit dieser Zeitbasis erfasst.

Modulname als Präfix verwenden

Diese Option setzt den Modulnamen zusätzlich vor den Signalnamen.

Modul Struktur (nur Eingangsmodule)

Anzahl Analogsignale/Anzahl Digitalsignale

Stellen Sie die Anzahl der konfigurierbaren Analogsignale bzw. Digitalsignale in den Signaltabellen ein. Der Standardwert ist jeweils 32. Der Maximalwert beträgt 1000. Die Signaltabellen werden entsprechend angepasst.

Trigger

Aktualisierungszeit

Mit der Aktualisierungszeit in Millisekunden bestimmen Sie folgendes:

  • Im Sendemodus Zyklisch: das Ausführungsintervall der SQL-Anweisungen

  • Im Sendemodus bei Änderung und bei Trigger: die Totzeit nach Ausführung einer Anweisung

Sendemodus

Stellen Sie hier ein, wann die SQL-Anweisungen (Abfragen und Befehle) ausgeführt werden sollen.

  • Zyklisch: Die SQL-Anweisung wird im Takt der Aktualisierungszeit ausgeführt.

  • Bei Änderung: Die SQL-Anweisung wird bei jeder Änderung der Signaldaten ausgeführt. Bei Auswahl dieses Modus erscheint die Zeile Triggersignal. Nach einer Auslösung werden alle weiteren auslösenden Werteänderungen ignoriert, bis die Aktualisierungszeit abgelaufen ist. Erst dann kann wieder die SQL-Anweisung erneut ausgeführt werden.

  • Bei Trigger: Bei Auswahl dieses Modus erscheint die Zeile Triggersignal. Nach einer Auslösung werden alle weiteren auslösenden Trigger ignoriert, bis die Aktualisierungszeit abgelaufen ist. Erst dann kann die SQL-Anweisung erneut ausgeführt werden.

    Beispiel für eine DB-Abfrage in Abhängigkeit von einer QPanel-Eingabe:

Triggersignal (nur für Sendemodus Bei Änderung oder Bei Trigger)

  • Für Sendemodus Bei Änderung: Hier können Sie jedes analoge oder digitale Signal auswählen, das als Trigger dienen soll. Bei jeder Änderung des Signalwerts wird die SQL-Anweisung ausgeführt.

  • Für Sendemodus Bei Trigger: Hier können Sie jedes Digitalsignal auswählen, das als Trigger dienen soll. Bei jeder steigenden Flanke des Signals wird die SQL-Anweisung ausgeführt.

Queue-Größe

Die Queue (Warteschlange, Puffer) dient dazu, SQL-Anweisungen zu puffern, wenn folgende Situationen auftreten:

  • Die Datenbankverbindung ist unterbrochen.

  • Die Ausführung einer SQL-Anweisung dauert so lange, dass bereits wieder neue SQL-Anweisungen in ibaPDA getriggert werden, bevor die Ausführung abgeschlossen ist.

Mit der Queue-Größe bestimmen Sie, wie viele SQL-Anweisungen maximal zwischengespeichert werden. Mit Überschreitung dieser Anzahl werden die ältesten SQL-Anweisungen gelöscht.

  • Bei Eingangsmodulen steht die Queue-Größe standardmäßig auf 1: Da die Ergebnisse einer SQL-Abfrage auf Signale gemappt werden, ist es in den meisten Fällen nicht sinnvoll Abfragen nachzuholen, die aufgrund einer unterbrochenen Verbindung nicht ausgeführt wurden. Die in der Queue gepufferten SQL-Abfragen würden dann in schneller Folge ausgeführt und die Ergebnisse auf die Signale übertragen. Mit der Queue-Größe 1 wird immer nur die letzte getriggerte SQL-Abfrage vorgehalten.

  • Bei Ausgangsmodulen steht die Queue-Größe standardmäßig auf 1000: Über SQL-Befehle können beispielsweise Produktionsdaten geschrieben werden. Hier ist es wichtig, dass diese auch bei einem Ausfall der Verbindung gepuffert und nachgeholt werden.

Befehlstimeout

Mit dem Befehlstimeout beschränken Sie die Zeit, die die Ausführung einer Anweisung maximal dauern darf. Wenn die Abfrage oder der Befehl nicht vollständig ausgeführt werden konnte, bevor der Befehlstimeout abgelaufen ist, dann wird die Ausführung abgebrochen. Die Standard-Einstellungen sind für SQL-Abfragen und SQL-Befehle unterschiedlich:

  • SQL-Abfragen: 5 s

  • SQL-Befehle: 30 s