Im Register Verbindung können Sie die einem Modul zugehörigen Sensoren konfigurieren.
Mit dem Button
können Sensoren hinzugefügt und mit dem Button
entfernt werden. Zusätzlich können über die Suchfunktion
alle im Netzwerk verfügbaren Sensoren aufgelistet werden. Dabei können Sensoren,
welche gefunden wurden aber für die Konfiguration nicht notwendig sind, aus der Tabelle
entfernt werden. Bei Sensoren in einer Buddy-Modus-Gruppe wird der Master der Gruppe
angezeigt.
Für jeden Sensor können folgende Einstellungen konfiguriert werden:
Name
Dieser Name wird intern von ibaPDA zur Identifizierung genutzt und steht in keinem Zusammenhang zu den Sensor-Einstellungen. Beim Erkennen eines neuen Sensors wird als Standardeinstellung die jeweilige Seriennummer verwendet.
IP-Adresse
Die IP-Adresse unter der ein Sensor zum Verbindungsaufbau erreicht werden kann. Über
den Button
kann die Webschnittstelle des Sensors geöffnet werden.
X-Offset
Der Versatz eines Sensors in mm entlang der Achse der Sensor-Laserlinie. Der X-Offset-Wert wird vom Sensor abgerufen und im Sensor gespeichert, wenn die Moduleinstellung Schreibgeschützt deaktiviert ist. Dieser Parameter ist erforderlich, wenn ein Profil erstellt werden soll, das auf den Daten mehrerer Sensoren basiert. Er kann, während der Erfassung eines Testprofils aller Sensoren, manuell oder über ibaPDA berechnet werden (siehe unten).
Hinweis |
|
|---|---|
|
Der X-Offset-Wert muss ein Vielfaches der Auflösung des Gocator-Moduls sein. Falls die Auflösung beispielsweise auf 500 µm gesetzt ist, wird der Wert 10,486 mm automatisch auf 10,500 mm eingestellt. |
|
Z-Offset
Der Versatz eines Sensors in die Höhe. Dieser Wert wird vom Sensor abgerufen und im Sensor gespeichert, wenn die Moduleinstellung Schreibgeschützt deaktiviert ist. Normalerweise erhält man diesen Wert über die Ausrichtungsfunktion des Sensors (siehe unten).
Winkel
Der Winkel zwischen dem gemessenen Objekt und der Sensorebene. Dieser Wert wird vom Sensor abgerufen und im Sensor gespeichert, wenn die Moduleinstellung Schreibgeschützt deaktiviert ist. Normalerweise erhält man diesen Wert über die Ausrichtungsfunktion des Sensors (siehe unten).
Bank
Die Nummer der Bank, der der Sensor zugeordnet ist. Eine Bank ist eine Untergruppe von Sensoren, die eine Laserlinie generieren und gleichzeitig die Profile messen können, ohne sich gegenseitig zu stören. Die folgende Abbildung zeigt eine Anordnung von 6 Sensoren, die einen Gegenstand vermessen:

Im Idealfall, wenn die Sensoren genau nebeneinander positioniert werden können, gibt es keine Überschneidung der Laserlinien. Wenn der vermessene Gegenstand aber hohe Konturen hat, ist die abgedeckte Breite der Laserlinie kleiner als bei niedrigen Konturen. Soll der ganze Gegenstand mit seinen hohen und niedrigen Konturen abgedeckt werden, müssen die Sensoren mit einer gewissen Überlappung ihrer Laserlinien positioniert werden.
Falls alle Sensoren zur gleichen Zeit eine Laserlinie generieren und ein Profil messen wollten, würde beispielsweise die Laserlinie von Sensor 1 die Laserlinie von Sensor 0 stören, und damit auch die Messdaten beeinflussen. Sensor 1 würde auch gleichzeitig Sensor 2 stören. Um dies zu verhindern, kann die Belichtung zeitlich gestaffelt in Gruppen, den sogenannten Banks, erfolgen.
Beispiel:
Sie wollen zu jeder Millisekunde ein volles Profil erhalten (d. h. dauerhafte Messungen können in Zeitfenstern von 1 ms eingeteilt werden), wobei die Belichtungszeit (d. h. die Zeit, die benötigt wird um eine gültige Profilmessung durchzuführen) eines Lasers 400 µs beträgt. Dazu kann, in jedem Zeitfenster, Sensor 0 die Laserlinie erzeugen und das Profil von 0 µs bis 400 µs messen, während Sensor 1 dies für den Bereich von 400 µs bis 800 µs durchführt. Somit bleibt noch eine Spanne von 200 µs übrig und es gibt keine gegenseitige Beeinträchtigung mehr, da die Sensoren, die normalerweise überlappen würden, ihre Laserlinien zu unterschiedlichen Zeitpunkten generieren. Da auch Sensor 1 und Sensor 2 überlappen, sollte für die Belichtungszeit ebenfalls das Zeitmultiplexverfahren angewendet werden. Sensor 0 und Sensor 2 hingegen können die Laserlinie zur gleichen Zeit erzeugen, da sie sich nicht überlappen.
In der oben gezeigten Abbildung bedeutet das, dass die Sensoren 0, 2 und 4 die Laserlinie zur gleichen Zeit (z. B. im Subslot von 0 µs bis 400 µs) und die Sensoren 1, 3 und 5 die Laserlinie zu einem anderen Zeitpunkt (z. B. im Subslot von 400 µs bis 800 µs) generieren können. Die Sensoren 0, 2 und 4 bilden dabei die erste Bank, die Sensoren 1,3 und 5 die zweite Bank.
Da die Gocator-Sensoren unabhängig voneinander arbeiten und sich gegenseitig nicht kennen, ist diese Einstellung nicht im Sensor gespeichert.
Belichtungszeit
Die Zeit, die benötigt wird um eine gültige Profilmessung für diesen Sensor durchzuführen. Dieser Wert wird vom Sensor abgerufen und im Sensor gespeichert. Normalerweise erhält man diesen Wert, wenn man den Sensor über seine Web-Schnittstelle konfiguriert (durch Prüfung des Live-Bilds).
Ausgerichtet
Ein schreibgeschütztes Feld, das anzeigt, ob der Sensor erfolgreich ausgerichtet wurde. Dieses Feld wird aktualisiert, wenn ein Sensor automatisch über die Erkennungsfunktion hinzugefügt oder ein Verbindungstest durchgeführt wird.
Status und Verbindung eines Sensors überprüfen
Um zu überprüfen, ob eine Verbindung zu einem Sensor hergestellt werden kann oder
um grundlegende Diagnose-Informationen zu bekommen, wählen Sie den jeweiligen Sensor
aus und klicken Sie auf den Button
. Um die Verbindung zu allen aufgelisteten Sensoren zu überprüfen, klicken Sie auf
den Button
.
Wählen Sie das Register Status unterhalb der Liste. Bei Überprüfung der Verbindung wird der aktuelle Status, das Modell, die Firmware-Version, die Seriennummer des Sensors und gegebenenfalls die Statusinformationen seiner Buddy-Sensoren angezeigt.
Einen Sensor ausrichten (nicht verfügbar im "Schreibgeschützt"-Modus)
Bevor die Sensoren für eine Messung genutzt werden können, müssen die Werte Z-Offset und Winkel richtig konfiguriert werden. Platzieren Sie hierfür eine flache Oberfläche unterhalb
des Sensors (d. h. die Stelle, auf die später das Messobjekt gelegt wird) und klicken
Sie den Button
, um den ausgewählten Sensor oder den Button
, um alle Sensoren auszurichten. Die Werte Z-Offset und Winkel werden automatisch aktualisiert.
Erfassen eines einzelnen Profils
Obwohl auch die Einstellung des Parameters X-Offset bei der Ausrichtung der Sensoren erfolgt, wird dies zunächst nicht der richtige Wert
sein: "X-Offset" bezeichnet den Abstand von einem Sensor zu einem Referenz-Sensor.
Da sich die Sensoren untereinander aber nicht kennen, ist es nicht möglich, diesen
Wert automatisch zu bestimmen. Allerdings ermöglicht es die folgende Methode einen
relativ genauen Wert für "X-Offset" zu ermittlen: durch Klicken des
- Button (für einen einzelnen Sensor oder Sensoren im Buddy-Modus) oder des
-Button (für alle Sensoren) wird das aktuelle Profil abgerufen und im Register Ausrichtung angezeigt.
In der oben gezeigten Grafik sind 2 ausgerichtete Sensoren abgebildet; der Wert "X-Offset" ist jedoch noch nicht korrekt eingestellt. Da die Sensoren überlappen, sollten ihre Profile teilweise übereinstimmen. In diesem Beispiel sollten der rot eingekreiste Bereich und der blau eingekreisten Bereich überlappen. Mit Hilfe von Markern kann der Abstand zwischen den beiden Bereichen in der Grafik gemessen werden; dieser Wert kann dann als "X-Offset" für einen der Sensoren genutzt werden. Wenn dieser Wert in die Sensoren-Tabelle eingegeben wird, und dann erneut die Profile abgefragt werden, bekommt man das folgende Ergebnis:
Nun überlappen die Profile richtig und der korrekte Wert für X-Offset wurde gefunden.
Hinweis |
|
|---|---|
|
Marker können nur nach Beenden des Live-Modus sichtbar gemacht werden. Sie haben folgende Möglichkeiten, den Live-Modus zu verlassen: 1. Rechtsklick in den Graphen (Kontextmenü) - wählen Sie Live-Modus oder 2. Einzoomen in den Graphen oder 3. Drücken Sie <F6>. Um in den Live-Modus zurückzukehren, drücken Sie erneut <F6> oder verwenden Sie das Kontextmenü. |
|
Sobald der Parameter X-Offset angepasst wurde, muss die Anzahl der Signale aktualisiert werden. Um die Aktualisierung
durchzuführen, klicken Sie auf den Button
. Anhand der Auflösung des Moduls und der X-Offset-Parameter aller Sensoren generiert ibaPDA die benötigte Anzahl an Signalen. Jedes Signal entspricht einem einzelnen Datenpunkt
des gesamten Profils.


