Die Beschreibung gilt für folgende Typen von Datenaufzeichnungen:

  • DB/Cloud zeitbasiert

  • Kafka-Cluster zeitbasiert

  • MQTT zeitbasiert und MQTT Sparkplug B

  • MindSphere zeitbasiert

  • InfluxDB zeitbasiert

Im Knoten Trigger-Einstellungen legen Sie fest, wann Daten aufgezeichnet werden, hier am Beispiel DB/Cloud zeitbasierte Datenaufzeichnung.

Start-Trigger

Zunächst können Sie wählen, ob Sie kontinuierlich aufzeichnen möchten oder ausgelöst durch einen Trigger.

Kein Start-Trigger

Mit dieser Option werden die Daten kontinuierlich aufgezeichnet. Der Beginn der Messaufzeichnung erfolgt sofort bei Start der Messung, bzw. über den Button <GO>.

Auf Triggersignal

Wenn Sie ein Messsignal oder ein virtuelles Signal als Trigger verwenden wollen, wählen Sie die Option Auf Triggersignal. In den Feldern daneben legen Sie die Eigenschaften des Triggersignals fest.

  • Feld 1: Auswahlliste zur Signalauswahl (verfügbare Analogsignale und Digitalsignale)

  • Feld 2: Auswahlliste zur Auswahl von Flanken und Pegeln

  • Feld 3: Auswahlliste zur Auswahl des Triggerpegels, in der jeweiligen physikalischen Einheit (Feld 3 ist nur bei analogen Triggersignalen aktiv)

Sie können Analogsignale und Digitalsignale als Trigger verwenden. Wählen Sie über den Signalbaum in der Auswahlliste in Feld 1 das Signal, auf das getriggert werden soll.

In den Felder 2 und 3 können Sie das Triggerereignis genauer definieren. Diese Felder variieren je nachdem, ob der ausgewählte Messkanal analog oder digital ist.

  • Bei Analogsignalen können Sie wählen zwischen Niveau-Triggern und Flanken-Triggern einschließlich eines vorgegebenen Pegels (Feld 3).

  • Bei Digitalsignalen können Sie wählen zwischen Pegel-Triggern und Flanken-Triggern unter Einbeziehung der 2 Pegel logisch 0 (FALSE) und logisch 1 (TRUE).

Trigger startet alle …

Wenn Sie regelmäßig einen Start-Trigger immer zu einer bestimmten Tageszeit verwenden möchten, können Sie die Option Trigger startet alle … Minuten im Zyklus ab … wählen. Geben Sie den Zeitraum in Minuten ein oder wählen Sie ihn über das Eingabefeld. Der Wertebereich liegt zwischen 0 und 1440, was einem Tag entspricht. Danach wählen Sie eine Start-Zeit für den ersten Trigger. Der Wertebereich liegt zwischen 00:00 und 23:59, was einem Tag entspricht.

Ein Sample bei Änderung von

Wenn sich der Wert des ausgewählten Signals ändert, wird ein Messwert aufgezeichnet. Die Aufzeichnung stoppt nach einem Messwert, bis die nächste Signaländerung erkannt wird. Eine Totzeit kann konfiguriert werden, um eine minimale Zeitspanne zwischen den Messwerten festzulegen. Bevor die Totzeit nicht abgelaufen ist, wird kein neuer Messwert aufgezeichnet.

Trigger-Vorlauf

Sie können eine Trigger-Vorlaufzeit konfigurieren, dann beginnt die Aufzeichnung, um die Trigger-Vorlaufzeit vor dem Triggerereignis. Wird die Triggerbedingung erfüllt, werden die einlaufenden Daten an die während der Vorlaufzeit gepufferten Daten angehängt.

Trigger-Totzeit

Diese Eigenschaft steht bei den Start-Triggern Auf Triggersignal, Trigger startet alle … und Ein Sample bei Änderung von zur Verfügung. Die Trigger-Totzeit gibt an, wie lange nach dem Auftreten eines Triggers alle nachfolgenden Trigger unterdrückt werden.

Ist die Totzeit beispielsweise eingestellt auf 5 Sekunden, dann werden in den 5 Sekunden nach dem Auftreten des ersten Triggers alle anderen Trigger ignoriert.

Trigger beim Starten der Erfassung

Wenn die Aufzeichnung direkt beim Start der Erfassung starten soll oder sobald eine neue Datenaufzeichnungs-Konfiguration übernommen wurde, dann muss zusätzlich die Option Trigger beim Starten der Erfassung aktiviert werden. Wenn Sie die Option nicht aktivieren, startet die Aufzeichnung erst, wenn der Trigger auslöst.

Wenn während einer Aufzeichnung ein weiterer Start-Trigger kommt, dann:

Hier können Sie festlegen, was passieren soll, wenn ein neuer Starttrigger auftritt, während eine Aufzeichnung bereits läuft.

  • Ignorieren: Ist diese Option aktiviert, dann ignoriert das System während einer laufenden Aufzeichnung jeden neuen Start-Trigger solange, bis der Stopp-Trigger für diese Aufzeichnung auftritt.

  • Aufzeichnungsdauer verlängern: Ist diese Option aktiviert, dann verlängert das System bei Auftreten eines weiteren Start-Triggers während einer laufenden Aufzeichnung die Dauer der laufenden Aufzeichnung. Dies geschieht so oft, wie im Feld "Maximale Anzahl Verlängerungen" eingestellt wurde. Ist die max. Anzahl Verlängerungen erreicht, werden alle weiteren Start-Trigger ignoriert. Natürlich beendet jeder vorher auftretende Stopp-Trigger die Aufzeichnung sofort.

Stopp-Trigger

Die Einstellungen für den Stopp-Trigger erfolgen auf die gleiche Weise wie des Start-Triggers. Auch hier können Sie sowohl analoge als auch digitale Signale als Trigger verwendet.

Trigger nach Aufzeichnung von x Std x Min x s

Hier können Sie eine Zeitspanne konfigurieren, nach welcher die Aufzeichnung beendet wird – ab Auftreten des Start-Triggers.

Auf Triggersignal

Siehe Erläuterungen unter Start-Trigger.

Trigger-Nachlauf

Sie können eine Trigger-Nachlaufzeit konfigurieren, dann endet die Aufzeichnung um die Trigger-Nachlaufzeit nach dem Stopp-Triggerereignis.