Analoge Filter aktivieren

Wenn Antialiasing-Filter verwendet werden sollen, werden diese als Konfigurationsausgang angelegt und als Off-Task-Konnektor (OTC) oder Funktionsbaustein parametriert.

Ziehen Sie zunächst das "Ausgangs"-Signal auf die Ausgangsrandleiste der Programmieroberfläche, hier "X2_EnableFilter_Ch00” für den analogen Eingang 0.

Legen Sie im Programmierfenster einen neuen Off-Task-Konnektor an, vergeben einen geeigneten Namen, z. B. "Filter" und wählen als Typ Eingang aus. Zudem muss der Datentyp als BOOL definiert werden.

Bedeutung der Defaultwerte für den Antialiasingfilter:

FALSE = abgeschaltet

TRUE = zugeschaltet

Verbinden Sie anschließend den OTC mit dem dazugehörigen Signal in der Ausgangsrandleiste.

Die Konfiguration der folgenden Funktionen erfolgt analog zum vorher beschriebenen analogen Filter. Die Bedeutung der Parameter im Einzelnen:

Digitaler Antialiasing Filter (DigitalFilterMode)

Der digitale Antialiasing-Filter ist nur zuschaltbar, wenn die Abtastrate > 500 Hz ist.

0: aus (Default-Einstellung)

2: Digitaler Antialiasing-Filter aktiviert (einmalig für alle Kanäle)

Datentyp: DINT

Grenzfrequenz des digitalen Antialiasing-Filters (AntiAliasingFrequency)

= 0: AUTO = 1/3 der Abtastrate (Default-Einstellung)

> 0: Grenzfrequenz in Hz (zulässige Werte: 100 Hz … 0,5*Abtastrate)

Datentyp: LREAL

Einstellung des Messintervalls für die Netzfrequenzmessung (PwrFrwqMode)

1: Messintervall 1 s

2: Messintervall 10 s (gemäß DIN EN 61000‑4‑30)

Datentyp: USINT