Alle Tasks in ibaDatCoordinator haben die Einstellungsbereiche ID und Aktionen gemeinsam. Im Folgenden finden Sie eine detaillierte Beschreibung der entsprechenden Felder. Zusätzlich sind die Einstellmöglichkeiten in den Bereichen Ziel und Unterverzeichnisse beschrieben, die ebenfalls für verschiedene Task-Typen relevant sind.

ID

Task-Name

Geben Sie einen sprechenden Namen ein. Standardmäßig wird der Name des Task-Typs eingetragen, z. B. "Copy/Move/Delete".

Aufgabe mit hohem Bedarf an Ressourcen

Mit dieser Option können Sie einen Task als ressourcenintensiv kennzeichnen.

In den Einstellungen von ibaDatCoordinator haben Sie dann die Möglichkeit, die Anzahl der gleichzeitig zu verarbeitenden, ressourcenintensiven Tasks zu begrenzen, um eine Blockade des Systems durch Überlastung zu vermeiden, siehe Einstellungen – Verarbeitung.

Tasks mit hohem Bedarf an Ressourcen sind beispielsweise Report- oder Extract-Tasks, die mit sehr umfangreichen und komplexen Analysevorschriften und/oder hohem Datenaufkommen in ibaAnalyzer abgearbeitet werden.

Wenn Sie diese Option aktivieren, wird der zugehörige Task nur dann ausgeführt, wenn zum Zeitpunkt der Ausführung die Anzahl der aktiven Tasks mit hohem Ressourcenbedarf das eingestellte Maximum nicht überschreitet.

Aktionen

Ausführen

Option

Symbol

Bedeutung

nie



Der Task ist deaktiviert und wird nicht ausgeführt.

immer

Der Task wird grundsätzlich ausgeführt. Schlägt die Ausführung fehl, so wird sie im nächsten Durchlauf erneut versucht.

bei Erfolg*

Der Task wird ausgeführt, wenn der vorhergehende Task erfolgreich beendet wurde oder die vorhergehende Bedingung TRUE ist.

bei Fehler*

Der Task wird ausgeführt, wenn der vorhergehende Task fehlgeschlagen ist oder die vorhergehende Bedingung FALSE ist.

bei 1. Fehler*

Der Task wird nur ausgeführt, wenn der vorhergehende Task zum ersten Mal fehlgeschlagen ist oder wenn das Ergebnis einer vorhergehenden Bedingung zum ersten Mal FALSE ist.

* Option ist nur verfügbar, wenn ein aktiver vorhergehender Task definiert ist.

Benachrichtigen

Geben Sie an, in welchen Fällen eine Benachrichtigung verschickt werden soll. Die allgemeinen Einstellungen zu Empfänger und Sender, sowie die Einstellung, ob grundsätzlich Benachrichtigungen für den Job gesendet werden sollen, legen Sie am Job fest, siehe Job konfigurieren.

Option

Bedeutung

nie

Es wird keine Benachrichtigung verschickt.

immer

Immer, wenn eine DAT-Datei verarbeitet wird, wird unabhängig vom Task-Status eine Benachrichtigung verschickt.

bei Erfolg

Immer, wenn der aktuelle Task erfolgreich ausgeführt wird oder das Ergebnis einer Bedingung TRUE ist, wird eine Benachrichtigung verschickt.

bei Fehler

Immer wenn der aktuelle Task fehlschlägt oder das Ergebnis einer Bedingung FALSE ist, wird eine Benachrichtigung verschickt.

Bei 1. Fehler (Task)

Bei einem Job mit mehreren Tasks wird nur dann eine Benachrichtigung verschickt, wenn der erste Task erstmalig fehlschlägt bzw. die erste Bedingung erstmalig FALSE ist.

Bei 1. Fehler (Datei)

Bei einem Job mit mehreren Tasks wird eine Benachrichtigung verschickt, wenn irgendeiner der Tasks erstmalig fehlschlägt bzw. eine Bedingung erstmalig FALSE ist.

Analysevorschrift für Task

Bei einigen Tasks können Sie für die Konfiguration des Tasks eine Analysevorschrift auswählen. Folgende Möglichkeiten stehen dann zur Verfügung:

Öffnet den Datei-Browser, in dem Sie die Analysevorschrift auswählen können.

Öffnet eine Kopie der gewählten Analysevorschrift mit ibaAnalyzer.

Lädt die aktualisierte Analysevorschrift auf den Server und übernimmt alle Änderungen.

Wenn Sie eine Analysevorschrift in ibaAnalyzer öffnen, erstellt ibaDatCoordinator eine lokale Kopie der PDO-Datei mit dem Zusatz "_(ibaDatCoordinator)" im Dateinamen:

Änderungen an der Analysevorschrift werden zunächst in die lokale Kopie gespeichert. Sobald Sie die PDO-Datei in ibaAnalyzer schließen, erkennt ibaDatCoordinator, ob Änderungen erfolgt sind. Eine entsprechende Meldung erscheint.

Um die Änderungen auf den Server und in die Originaldatei zu übernehmen, klicken Sie auf .

Ziel und Unterverzeichnisse

Wenn Sie einen Copy/Move/Delete-Task konfigurieren oder bei einem Report-, Extract-, Update- oder Split-Task eine Datei erzeugen, dann müssen Sie ein Zielverzeichnis definieren. Für Zugriffe auf ein Netzlaufwerk können Sie auch die Anmeldedaten eines Benutzers mit schreibenden Rechten eintragen, wenn erforderlich.

In ibaDatCoordinator stehen Ihnen mehrere Optionen zur Verfügung, um die Speicherung der verarbeiteten Dateien näher zu definieren, wie z. B.  die Organisation von Unterverzeichnissen.

Keine

Die Dateien werden unter dem definierten Pfad (Zielverzeichnis) gespeichert.

Zeitbasiert

Unter dem definierten Pfad werden weitere Unterverzeichnisse angelegt. Die Namen der Unterverzeichnisse werden auf Grundlage des Datums oder der Zeit erstellt (JJMMTT). Jedes Unterverzeichnis enthält die Dateien, die in der angegeben Zeitspanne erstellt wurden.

Beispiel

Ein Unterverzeichnis, das für einen Tag erstellt wurde, trägt beispielsweise den Namen 250821 für den 21. August 2025. Die Dateien für den folgenden Tag würden dann in dem Ordner 250822 gespeichert.

Wenn Sie die Dateien auf Wochenbasis speichern möchten, wird der Systemkalender (Windows) zur Bestimmung der Woche herangezogen. Da die Wochenzählung je nach Land verschieden sein kann, müssen Sie weitere Parameter definieren.

  • Erster Tag einer Woche (z. B. Europa = Montag, USA = Sonntag)

  • Zeit, zu der die Woche beginnt (zu welcher Uhrzeit beginnt die Woche am ersten Wochentag)

  • Die erste Woche des Jahres (die Woche um den 1. Januar, die erste volle Woche des Jahres oder die Woche mit den ersten vier Tagen des Jahres)

Diese Einstellungen sollten entsprechend den regionalen Gepflogenheiten vorgenommen werden.

Zeitstempel für Verzeichnisnamen

Mit dieser Einstellung bestimmen Sie, wie der Verzeichnisname für die Ablage des Task-Ergebnisses gebildet werden soll. Wählen Sie aus den angebotenen Möglichkeiten:

  • "Erstellungsdatum" aus DAT-Datei

  • "Änderungsdatum" aus DAT-Datei

  • Aktuelle Systemzeit

  • "Startzeitpunkt" in der DAT-DateiFür die Nutzung der Startzeit muss auf dem Rechner, auf dem ibaDatCoordinator läuft, mindestens ibaAnalyzer Version 6.5.0 installiert sein.

Unterverzeichnisse mit mehreren Ebenen

Wenn Sie diese Option aktivieren, dann werden die zeitlichen Klassen in kaskadierten Verzeichnissen angelegt, beginnend mit der größten Klasse, z. B. Jahr – Monat – Tag – Stunde bei stündlichen Unterverzeichnissen oder Jahr – Monat – Woche bei wöchentlichen Unterverzeichnissen.

Vier Ziffern für das Jahr verwenden

Wenn aktiviert hat die Jahreszahl in den Ordnernamen das Format JJJJ vergeben, sonst ist es zweistellig.

Unterverzeichnisse mit mehreren Ebenen und Jahreszahl mit 4 Ziffern


Struktur erhalten

Die Dateien werden unter dem definierten Pfad abgelegt. Die Verzeichnisstruktur entspricht dabei der des Quellverzeichnisses, wo die DAT-Dateien abgelegt sind.

Infofeld/Ausdruck für verwenden

Aktivieren Sie diese Option, um den Inhalt eines oder mehrerer Infofelder einer DAT-Datei für die Namensgebung von Unterverzeichnissen zu verwenden. Damit können Sie Verzeichnisnamen individuell und dynamisch gestalten, und z. B. getrennt nach Kundenname, Losnummer, Werkstoffbezeichnung oder anderen Kriterien ablegen.

Einzelnes Infofeld:

  • Tragen Sie den Namen des Infofelds in das Eingabefeld ein und spezifizieren Sie optional den zu verwendenden Teil, indem Sie den Startindex und die Länge (Anzahl Zeichen) angeben. Wenn Sie den kompletten Inhalt des Infofeldes nutzen wollen, lassen Sie Startindex und Länge auf 0 stehen.

  • Wählen Sie optional, ob Leerzeichen am Ende oder alle Leerzeichen aus dem String des Infofelds entfernt werden sollen.

  • Bei strukturierten Infofeldern achten Sie bei der Eingabe des Infofeldnamens darauf, die String-Abschnitte mit einem Punkt zu trennen.

Anstelle eines einzelnen Infofelds können Sie auch einen Ausdruck mit Textfunktionen aus dem Ausdruckseditor eintragen.

Beispiele für Textfunktionen

ToText(...) wandelt einen Zahlenwert in einen Text um.

Concat(...) hängt mehrere Texte aneinander und verknüpft so mehrere Infofelder zu einem Text.

Ein Anwendungsbeispiel dazu finden Sie in Beispiel: Infofelder für Verzeichnis-/Dateinamen nutzen

Aufräumstrategie

In allen Tasks, die eine Ausgabedatei erzeugen, z. B. beim Kopieren von Dateien, der Extraktion in eine Datei und einem Report als Datei, können Sie eine Aufräumstrategie definieren. Bei jeder Ausführung des jeweiligen Tasks werden die Aufräumbedingungen geprüft und, wenn erforderlich, die ältesten Dateien im Zielverzeichnis gelöscht.

Keine

Wenn Sie diese Option wählen, wird das Zielverzeichnis vollgeschrieben bis kein Speicherplatz mehr frei ist.

Unterverzeichnisse begrenzen auf

Maximale Anzahl an Unterverzeichnissen, die für diesen Task erzeugt werden sollen. Wenn die maximale Anzahl erreicht ist, wird der älteste Ordner zuerst entfernt.

Diese Option ist nur relevant, wenn Sie eine Struktur für die Unterverzeichnisse ausgewählt haben.

Festplattenspeicher begrenzen auf

Größe des Festplattenspeichers in Megabytes (MB), der für das jeweilige Verzeichnis zur Verfügung stehen soll. Wenn die Grenze erreicht ist, werden die ältesten Zieldateien gelöscht bzw. überschrieben.

Minimaler freier Speicherplatz

Größe des mindestens frei bleibenden Festplattenspeichers in Megabytes (MB). Droht die Grenze unterschritten zu werden, werden die ältesten Zieldateien gelöscht bzw. überschrieben. Berücksichtigen Sie, dass 1 GB 1024 MB entspricht.

Wenn Sie ibaDatCoordinator zum ersten Mal starten, wird der Speicherplatz berechnet, der bereits belegt ist. Immer wenn eine Datei in das Zielverzeichnis geschrieben wird, fügt ibaDatCoordinator die Größe der Datei zu dem bereits berechneten Wert hinzu. Wird die verbleibende freie Speicherplatzgröße unterschritten, wird die älteste Datei zuerst entfernt.

Ausgabedateien

Vorhandene Dateien im Zielverzeichnis überschreiben

Wenn eine Datei in das festgelegte Verzeichnis geschrieben wird, dann wird der Name der DAT-Datei genommen und eine Task-spezifische Dateierweiterung angehängt. Wenn dieser Name bereits im Zielverzeichnis existiert, wird dem Dateinamen ein Index hinzugefügt.

Der Index wird jedes Mal um 1 hochgezählt. Ist diese Option aktiviert, dann fügt ibaDatCoordinator keinen Index hinzu, sondern überschreibt die vorhandene Datei.

Beispiel

Der Dateiname 45124527.dat existiert bereits und dieselbe DAT-Datei wird noch einmal in das Zielverzeichnis kopiert. Wenn die Option deaktiviert ist, wird eine neue Datei mit dem Namen 45124527_00.dat erstellt. Ist die Option aktiviert, dann wird die vorhandene Datei überschrieben.

Infofeld/Ausdruck für Ausgabedateinamen nutzen

Wie für die Unterverzeichnisse können Sie Infofelder und Ausdrücke auch verwenden, um die Namen der Ausgabedateien individuell und dynamisch zu gestalten. Weitere Informationen finden Sie in der Beschreibung zum Feld Infofeld/Ausdruck für Verzeichnisnamen verwenden (s. o.).

Ein Anwendungsbeispiel finden Sie hier Beispiel: Infofelder für Verzeichnis-/Dateinamen nutzen

Überwachung ibaAnalyzer

Diese Optionen sind nur für Tasks verfügbar, bei denen ibaAnalyzer involviert ist, also Report-, Extract-to-File, Extract-to-DB, Publish-to-DB, Condition- und Split-Task.

Speicherlimit

Wenn aktiviert, wird der von ibaAnalyzer genutzte Arbeitsspeicher überwacht. Wenn die Nutzung die eingestellte Speicherkapazität überschreitet, wird der Task abgebrochen und die aktuell verarbeitete DAT-Datei als fehlgeschlagen markiert.

Zeitlimit

Wenn aktiviert, wird die Bearbeitungszeit für diesen Task überwacht. Wenn die eingestellte Dauer überschritten wird, dann wird der Task abgebrochen und die aktuell verarbeitete DAT-Datei als fehlgeschlagen markiert.