Im Register Konfiguration aktivieren Sie die OPC UA-Funktion und definieren Anmelderegeln, Sicherheitsregeln und Endpunkte für die Kommunikation.
Aktiviert
Setzen Sie hier ein Häkchen, um die OPC UA-Server-Funktion zu aktivieren.
OPC UA-Server-Zertifikat
Wählen Sie das Zertifikat aus, das der OPC UA-Server nutzen soll.
Falls Sie noch kein Zertifikat erzeugt oder importiert haben, können Sie das tun, indem Sie aus der Liste den Eintrag Neues Zertifikat erzeugen oder Zertifikate verwalten auswählen. Sie werden dann zum zentralen Zertifikatspeicher umgeleitet.
Der Umgang mit Zertifikaten ist in Kapitel Einstellungen – Zertifikate beschrieben.
Anmelderegeln
Mindestens eine der folgenden Anmelderegeln sollte eingestellt werden:
Anonym
Wenn diese Option aktiviert ist, dann können sich Clients am OPC UA-Server ohne Anmeldeinformationen (Benutzer/Kennwort) anmelden.
Benutzername/Kennwort
Wenn diese Option aktiviert ist, können sich Clients nur anmelden, wenn sie sich mit Benutzername und Kennwort, die hier im Dialog eingetragen wurden, authentifizieren können.
Der Button <...> dient zum Ändern des Kennworts.
Zertifikat
Wenn diese Option aktiviert ist, können sich Clients anmelden, wenn sie ein bestätigtes Zertifikat verwenden.
Sicherheitsrichtlinien
Mindestens eine der Optionen muss aktiviert werden.
Wenn Sie die Option Keine aktivieren, dann werden auch Verbindungen ohne Verschlüsselung (Encryption) unterstützt. Diese Option ist nicht zu empfehlen.
Zu jeder der anderen Optionen bzw. Verschlüsselungen können Sie jeweils eine Sicherheitsregel mit Signatur und/oder Verschlüsselung auswählen:
-
Sign
-
Sign & Encrypt
-
Sign + Sign & Encrypt
Hinweis |
|
|---|---|
|
Die Verschlüsselungen Basic128Rsa15 und Basic256 sind inzwischen veraltet. Aus Sicherheitsgründen ist die Verwendung der Verschlüsselungen Basic256Sha256, Aes128-Sha256-RsaOaep oder Aes256-Sha256-RsaPss zu bevorzugen. |
|
Endpunkte
In diesem Teil des Dialogs können Sie konfigurieren, welche lokalen Endpunkte der Server bereitstellt.
Ein Endpunkt ist eine Kombination aus IP-Adresse und Portnummer. Anstatt eine spezifische IP-Adresse einzugeben, ist es auch möglich, den Rechnernamen des OPC UA-Servers einzugeben. Das gilt für alle IP-Adressen aller Netzwerkschnittstellen im System. Aus IP-Adresse oder Rechnername und der Portnummer wird ein sog. URI (Uniform Resource Identifier) gebildet.

In dem Beispiel in der Abbildung oben können sich OPC UA-Clients von jedem Netzwerk aus mit dem OPC UA-Server verbinden, wenn sie Port 48081 oder 48082 nutzen. Darüber hinaus können Clients außerdem eine Verbindung zur IP-Adresse 172.29.0.101 über Port 49000 aufbauen.
Die Liste der Endpunkte bietet einige Bedienelemente:
|
Button |
Funktion |
|---|---|
|
|
Mit diesem Button fügen Sie einen neuen Endpunkt hinzu. Der neue Endpunkt hat zunächst stets die gleichen Daten wie der lokale Rechner und muss anschließend bearbeitet werden. |
|
|
Mit diesem Button duplizieren Sie einen gewählten Endpunkt, den Sie anschließend bearbeiten können. |
|
|
Mit diesem Button entfernen Sie den gewählten Endpunkt aus der Liste. |
Standardmäßig ist bereits der Rechnername des lokalen Rechners in der Liste eingetragen.
Wenn Sie einen Endpunkt in der Liste anklicken, erscheint der Button
. Klicken Sie auf diesen Button, um den Endpunkt zu bearbeiten.

Stellen Sie die gewünschte Netzwerkschnittstelle ein, über die die OPC UA-Clients kommunizieren sollen. Die Auswahlliste zeigt alle in dem Rechner verfügbaren Netzwerkschnittstellen mit all ihren IP-Adressen.
Klicken Sie auf <OK> und die gewählte IP-Adresse wird in der Liste angezeigt.
Hinweis |
|
|---|---|
|
Zurzeit werden nur IPv4-Adressen unterstützt. |
|
