Konfigurieren Sie für DAT-File-Jobs zusätzlich zu den Standardeinstellungen den Zyklus und das zu überwachende Verzeichnis.

Für Informationen zu den Standardeinstellungen siehe Job konfigurieren. Allgemeine Informationen zum DAT-File-Job finden Sie in DAT-File-Job.

Zyklus

Hier können Sie die Parameter für das Job-Timing festlegen. Definieren Sie, wann und wie oft ibaDatCoordinator das Verzeichnis nach neuen Dateien scannt. Sie können die folgenden Optionen wählen oder abwählen.

Aktiviert

Der Job wird nur dann ausgeführt, wenn diese Option aktiviert ist.

Automatisch beim Laden starten

Wenn aktiviert, startet der Job automatisch, sobald die XML-Konfigurationsdatei geladen wurde. Dies ist der Fall, wenn Sie die Konfiguration manuell über das Menü DateiÖffnen laden, oder der ibaDatCoordinator-Client oder -Dienst startet.

DAT-Dateien sofort verarbeiten

Wenn aktiviert, verarbeitet ibaDatCoordinator eine neue DAT-Datei unmittelbar, sobald sie von ibaPDA geschlossen wird, unabhängig davon, wann der nächste Scan ansteht. Wenn Sie die Option deaktivieren, dann werden neue, unverarbeitete Dateien erst dann verarbeitet, wenn das Verzeichnis wieder gescannt wird (siehe Feld Rescan nach unverarbeiteten DAT-Dateien alle ... Minuten).

Für den Fall, dass DAT-Dateien im Netzwerk gespeichert sind, kann es sein, dass ibaDatCoordinator neu angelegte DAT-Dateien übersieht, wenn das Netzwerk nicht aktiv ist. In diesem Fall empfiehlt iba, die zyklische oder einmalige Überprüfung auf unverarbeitete DAT-Dateien durchzuführen, um die fehlenden Dateien zu verarbeiten.

Erst-Scan für unverarbeitete DAT-Dateien aus vorheriger Sitzungen durchführen

Wenn aktiviert, wird das DAT-Dateiverzeichnis auf unverarbeitete DAT-Dateien hin gescannt, sobald ibaDatCoordinator startet. Wenn Sie die Option deaktivieren, dann werden neue, unverarbeitete Dateien erst dann verarbeitet, wenn das Verzeichnis wieder gescannt wird (siehe Feld Rescan nach unverarbeiteten DAT-Dateien alle ... Minuten).

Wenn die Verarbeitung bislang unverarbeiteter Dateien keine Priorität hat, sollten Sie diese Option deaktivieren, da dies die CPU beim Start überlasten kann.

Rescan nach unverarbeiteten DAT-Dateien, alle … Minuten

Mit dieser Option legen Sie das Intervall fest, in dem ibaDatCoordinator das Verzeichnis regelmäßig auf unverarbeitete DAT-Dateien hin scannt. Die Zeit muss mindestens 0,1 Minuten (entspricht 6 Sekunden) betragen.

Wenn Sie diese Option deaktivieren, werden nur die DAT-Dateien verarbeitet, die durch die Option DAT-Dateien sofort verarbeiten aufgegriffen werden.

Wiederholen fehlgeschlagener Operationen alle … Minuten

Stellen Sie hier die Zeit ein, nach der die Tasks an DAT-Dateien, die als fehlgeschlagen markiert sind, erneut durchgeführt werden. ibaDatCoordinator scannt in regelmäßigen Abständen das Verzeichnis, um die konfigurierten Tasks mit Dateien durchzuführen, die als fehlgeschlagen markiert sind.

Wenn Sie die Option deaktivieren, wird jeweils nur ein Versuch unternommen eine Datei zu verarbeiten und auch kein Verzeichnis-Scan durchgeführt.

Wiederholen fehlgeschlagene Operationen bis zu … mal

Hier können Sie festlegen, wie oft der Versuch der erneuten Verarbeitung einer DAT-Datei unternommen wird. Wenn die festgelegte maximale Anzahl an erneuten Versuchen erfolglos durchgeführt wurde, wird die entsprechende DAT-Datei zu einer Dateiliste ständig fehlgeschlagener DAT-Dateien hinzugefügt.

Wenn Sie die Option deaktivieren und die Option Wiederholen fehlgeschlagener Operationen alle … Minuten aktiviert ist, wird ibaDatCoordinator nicht aufhören zu versuchen, die als fehlgeschlagen markierten Dateien zu verarbeiten.

DAT-Dateien

DAT-Dateiverzeichnis

Geben Sie hier das Verzeichnis an, in dem die zu verarbeitenden Messdateien liegen. Sie können den Namen des Verzeichnisses eingeben oder das Verzeichnis über den Browse-Button auswählen. Wenn auf ein Netzlaufwerk zugegriffen werden soll, können Sie hier z. B. den Netzwerkpfad in UNC-Notation mit Benutzernamen und Kennwort eingeben. Um zu testen, ob ibaDatCoordinator auf das spezifizierte Verzeichnis zugreifen kann, kicken Sie auf den Button <Pfad prüfen>.

Unterverzeichnisse prüfen

Um auch die Unterverzeichnisse des Quellverzeichnisses zu überwachen, aktivieren Sie die Option Unterverzeichnisse prüfen. Dies ist erforderlich, wenn die DAT-Dateien in Unterverzeichnissen abgelegt sind, die z. B. durch Jahr, Monat, Woche, Tag und/oder Stunde separiert sind.

Maximale Anzahl zu prüfender Unterverzeichnisse

Sie können optional die Anzahl der Unterverzeichnisse, die geprüft werden sollen, einschränken. Wählen Sie im Feld Reihenfolge beim Scannen der Unterverzeichnisse, welche Unterverzeichnisse eingeschlossen werden, wenn mehr als die angegebene Anzahl enthalten sind:

  • Letzte Schreibzeit: Die angegebene Anzahl an Unterverzeichnissen mit den neuesten Daten werden gescannt (Standardeinstellung).

  • Numerische Verzeichnisnamen: Wenn Verzeichnisse nach einem numerischen Schema benannt sind, z. B. "YYYY" – "MM" – "DD" (mehrstufiges Schema) oder "YYYMMDD" (flaches Schema), wird die angegebene Anzahl an Unterverzeichnissen mit den neuesten Namen bzw. größten ganzen Zahlen im Namen gescannt. Es werden nur Verzeichnisse berücksichtigt, deren Name eine ganze Zahl enthält.

Dateikennwort

Um kennwortgeschützte Messdateien mit ibaDatCoordinator verarbeiten zu können, tragen Sie hier das passende Kennwort für die Messdateien ein. Das Kennwort wird automatisch im Job gespeichert.