Verwenden Sie den Condition-Task, wenn Sie die Ausführung eines nachfolgenden Tasks über einen Ausdruck kontrollieren wollen. Das Ergebnis des Tasks kann TRUE oder FALSE sein.
Die Bedingung können Sie direkt aus den Signalen in der DAT-Datei erstellen, oder in einer Analysevorschrift (PDO) mit logischen Signaldefinitionen und Unterausdrücken (sub-expressions).
Es kann vorkommen, dass das Ergebnis des Ausdrucks weder TRUE noch FALSE ist. In diesem Fall kommen die folgenden Regeln zum Einsatz:
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Ist der Ausdruck nicht genau definiert oder enthält Fehler, wird das Ergebnis als FALSE bewertet.
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Für analoge Signale wird das Ergebnis als TRUE bewertet, wenn es größer als 0,5 ist. Andernfalls liefert der Ausdruck FALSE zurück.
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Wenn ein Ausdruck nicht konstant ist, wird ein Mittelwert ermittelt.
Hinweis |
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Die Bedingung wirkt nur auf den direkt folgenden Task, der in der Baumstruktur der Job-Ansicht unmittelbar unterhalb der Bedingung angeordnet ist. Des Weiteren muss der Task, der in Abhängigkeit der Bedingung ausgeführt oder nicht ausgeführt werden soll, in den Ausführungsoptionen auf "bei Erfolg" oder "bei Fehler" eingestellt werden. Ist die Abhängigkeit hergestellt, wird dies durch ein eingerücktes Aufgabensymbol im Baum angezeigt. |
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Im Folgenden werden die Task-spezifischen Einstellungen erläutert. Zu allen anderen Einstellungen siehe Allgemeine Einstellungen für Tasks.
Ausdruck definieren
Optionale Analyse
Geben Sie hier optional den vollständigen Pfad und Dateinamen einer Analysevorschrift an, aus der ein Ausdruck bzw. ein Berechnungsergebnis als Bedingung verwendet werden soll. ibaDatCoordinator öffnet dann die Messdatei und lädt die hier angegebene Analysevorschrift, in der ein geeigneter Ausdruck definiert ist.
Ausdruck
Geben Sie den Namen des (fertigen) Ausdrucks ein.
Wenn Sie die Bedingung ohne eine Analysevorschrift konfigurieren wollen, tragen Sie in das Feld Ausdruck einfach ein Signal ein, das in der Messdatei enthalten ist. Sie können auch eine Formel bzw. einen Ausdruck eintragen, in dem Signale aus der Messdatei verwendet werden. In diesem Fall ist die Befehlssyntax von ibaAnalyzer zu beachten.
X-Achsentyp
Da die Ausdrücke von ibaAnalyzer berechnet werden und ibaAnalyzer die Ausdrücke auf verschiedene Arten berechnen kann, müssen Sie den X-Achsentyp definieren. Der X-Achsentyp gibt an, wie ibaAnalyzer einen Ausdruck berechnet. ibaAnalyzer kann einen Ausdruck als Zeit, Länge, Frequenz oder inverse Länge interpretieren.
Bedingung mithilfe einer Analysevorschrift
Mit der Bedingung sollen nachfolgende Tasks nur bearbeitet werden, wenn ein bestimmtes
Statusbit in einer Analyse (Beispiel GetStatusbit.pdo) gesetzt ist.
Nehmen Sie in ibaDatCoordinator folgende Einstellungen vor:
Da "Statusbit_04" bereits ein binäres Signal ist und somit nur TRUE oder FALSE sein kann, müssen Sie nur den Namen bei Ausdruck eintragen.
Bedingung ohne Analysevorschrift
Die nachfolgenden Tasks sollen nur dann bearbeitet werden, wenn das Maximum von Signal [3:17] in der Messdatei größer als 4209 ist.
Nehmen Sie in ibaDatCoordinator folgende Einstellungen vor:
Nachdem der Ausdruck erstellt wurde, können Sie ihn mit einer Messdatei testen, die Sie im Bereich Test, Eingabefeld DAT-Datei, eintragen oder auswählen. Klicken Sie dazu auf <?> .

