Folgende neue Funktionen und Verbesserungen stehen Ihnen in ibaCMC ab Version 3.8 zur Verfügung:
Signalanalyse: Mehrere Signale einer Messdatei in einer Analyse vergleichen
Im linken Teil des Signalanalysefensters gibt es ein neues Register Signale.
In diesem Register sind alle Signale aufgeführt, die in der Messdatei, die der Trendanalyse zugrunde liegt, enthalten sind. Das Hauptsignal, für das die Signalanalyse geöffnet wurde, ist fett hervorgehoben. Sie können weitere Signale zur Analyse hinzufügen, indem Sie ein Häkchen im betreffenden Auswahlfeld setzen. Im Diagrammbereich werden daraufhin für dieses Signal die Diagramme entsprechend der gewählten Analysearten hinzugefügt. Somit können Sie z. B. den zeitlichen Verlauf oder die Spektren verschiedener Signale aus der Messdatei miteinander vergleichen.
Für weitere Informationen siehe Vergleichen mehrerer Signale in einer Analyse.
Signalanalyse: Achsen und Marker synchronisieren
Wenn Sie in einer Signalanalyse mehrere Analysediagramme geöffnet haben, dann können Sie die Einstellungen der x- und der y-Achse sowie der Marker synchronisieren.
Synchronisieren heißt:
-
Einstellungen oder Änderungen an einer x-Achse werden von anderen x-Achsen der gleichen Domäne (Zeit oder Spektrum) synchron übernommen.
-
Einstellungen oder Änderungen an einer y-Achse werden von anderen y-Achsen der gleichen Einheit synchron übernommen.
-
Positionierungen der Marker in einem Diagramm werden in anderen Diagrammen der gleichen Domäne (Zeit oder Spektrum) synchron übernommen.
-
Beim Zoomen in einem Diagramm wird der Zoom-Faktor von den anderen Diagrammen der gleichen Domaine (Zeit oder Spektrum) übernommen.
Über einen neuen Button in der Symbolleiste der Analysekachel können Sie die Synchronisation aktivieren und deaktivieren sowie die Elemente, die synchronisiert werden sollen, auswählen.
Wenn Sie in einer Signalanalyse mehrere Kacheln platziert haben, dann können Sie die Synchronisation mit <Auf alle anwenden> für alle Kacheln aktivieren.
Für weitere Informationen siehe Synchronisation von Achsen und Markern.
Signalanalyse: microCMU-Zeitsignalanalyse nicht mehr unterstützt
Die Signalanalyse für zeitbasierte Signale bei einer microCMU (Hainzl) wird nicht mehr unterstützt, da sie für UFM-Anwendungen nicht benötigt wird.
Trendanalyse: Erweiterte Zeitbereichswahl
Die Funktion zur Auswahl des Zeitraums für die Trendanalyse wurde um weitere vorkonfigurierte Zeiträume ergänzt:
-
Alle Daten
Bei dieser Auswahl wird der älteste gefundene Datenpunkt der geladenen Trends für die Bestimmung des Startdatums genutzt. Das Enddatum wird auf den aktuellen Tag gesetzt. Der Button <Alle Daten> ist nur verfügbar, wenn mindestens ein Trend geladen ist.
-
Letze 2 Jahre
Die Auswahlbuttons "Heute" und "Letzte 3 Monate" wurden entfernt.
Lizenzinformationen
Im Hilfefenster Über finden Sie jetzt im Hauptregister Gerätelizenzen die Lizenzinformationen getrennt nach CMU-Lizenzen und ibaPDA-Lizenzen.
Für weitere Informationen siehe Lizenzübersicht.
Erweiterte EUP-Info-Datei
Die EUP-Info-Datei enthält nun auch Informationen über die konfigurierten ibaPDA-Geräte. Gemäß dem neuen EUP-Lizenzkonzept wurde die Zählung der Sensoren von "verwendete Sensoren" auf "lizenzierte Sensoren" umgestellt und es wurde eine Prüfsumme eingeführt, um die Datei gegen Manipulation zu schützen.
Neues EUP-Lizenzkonzept
Die Lizenzierung der Erweiterten Update-Periode (EUP) ist transparenter und skalierbarer geworden. Die EUP-Lizenzen orientieren sich jetzt an der Anzahl lizenzierter Sensoren in einer hohen Granularität.
Es gibt nun 16 abgestufte EUP-Lizenzen für Sensorzahlen von 8 bis 720 und eine Lizenz "unlimited" für mehr als 720 Sensoren.
Es werden alle lizenzierten Sensoren aller CMUs gezählt, die schon einmal mit ibaCMC verbunden waren. Falls man Geräte nicht mehr nutzt, müssen diese aus ibaCMC gelöscht werden, um nicht mehr für das EUP herangezogen zu werden.
Die früheren EUP-Lizenzprodukte ibaCMC-EUP, ibaCMC-One-Plant-EUP und ibaCMU-S-One-Sensor-EUP sind nicht mehr erhältlich.
Die vollständige Auflistung der Lizenzprodukte finden Sie in der Dokumentation.
Neues Zertifikatmanagement
Für eine sichere, verschlüsselte Kommunikation zwischen ibaCMC und ibaPDA-Geräten werden TLS-Zertifikate verwendet.
Die Konfiguration dieser Zertifikate nehmen Sie nun im Zuge der Installation von ibaCMC vor.
Wenn Sie bei der Installation für die Server-Konfiguration "Standard (empfohlen)" wählen, dann öffnet sich ein weitere Dialog, in dem Sie einen von drei Zertifikatstypen auswählen und konfigurieren können. Folgende Zertifikatoptionen stehen zur Auswahl:
-
Standard-Zertifikat, selbstsigniert (default)Ein selbstsigniertes Zertifikat wird erstellt und verwendet. Sie können die Gültigkeitsdauer einstellen. Standardwert sind 5 Jahre, Sie können aber auch 2 Jahre wählen oder mit der Einstellung Benutzerdefiniert eine Dauer in Tagen eingeben.
-
Zertifikatsdatei (PFX-Datei)Wählen Sie diese Option, wenn Sie ein eigenes Zertifikat verwenden wollen. Sie müssen dafür die PFX-Datei zur Verfügung stellen und den Pfad zum Zertifikat sowie das Kennwort eingeben. iba AG empfiehlt das Zertifikat im Ordner …\ProgramData\iba\ibaCMC\Server\ca abzulegen.
-
Windows ZertifikatspeicherIn dieser Einstellung können Sie auf ein vorhandenes Zertifikat im Windows Zertifikatspeicher referenzieren, um es für den Web-Server zu nutzen. Sie können noch wählen, welcher Zertifikatspeicher verwendet werden soll (persönlich/öffentlich) und wo sich der Ablagepfad befindet.
Die Konfiguration von Zertifikaten über die Datei appsettings.json ist somit nicht mehr zwingend erforderlich. Für spezielle Anwendungsfälle besteht
die Möglichkeit jedoch weiterhin.
Verhalten von Zertifikaten beim Update von Version v3.7.3 auf v3.8.0
Beim Update auf Version v3.8.0 hängt die Behandlung der Zertifikate von der bisher verwendeten Konfiguration ab.
-
Selbstsigniertes ZertifikatWurde bisher ein selbstsigniertes Zertifikat verwendet und die Installation ohne Anpassungen durchgeführt, erstellt das Setup ein neues selbstsigniertes Zertifikat. Dieses Zertifikat ist fünf Jahre gültig.
-
Zertifikatsdatei (PFX-Datei)Wurde bereits ein PFX-Zertifikat verwendet, wird dieses automatisch in die neue Zertifikatsstruktur migriert und ohne Unterbrechung übernommen.
-
Windows Zertifikatspeicher Für Zertifikate, die über den Windows Zertifikatspeicher konfiguriert wurden, steht keine automatische Migration zur Verfügung. Wenden Sie sich in diesem Fall bitte an den Support.
Für weitere Informationen siehe Zertifikatverwaltung in ibaCMC.


