Der P2P-Modus (Peer-to-Peer) ermöglicht eine bidirektionale Systemkopplung über PROFIBUS zu iba-Geräten mit ibaNet 32Mbit-Schnittstelle (z. B. über ibaLink-VME zu VME-basierten Steuerungssystemen).
Die Daten aus der ibaNet-Schnittstelle werden dazu auf bis zu 8 PROFIBUS-Slaves abgebildet, die beliebig auf die beiden DP-Stränge verteilt werden können: Die Daten, die ibaBM-DP über LWL empfängt, werden über den Eingangsbereich der PROFIBUS-Slaves ausgegeben. Daten, die ibaBM-DP über den Ausgangsbereich der PROFIBUS-Slaves empfängt, werden über LWL ausgegeben. Die Slaves müssen über die GSD-Datei in der Konfiguration der PROFIBUS-Master definiert werden.
Anwendungsfälle sind Kopplungen von Steuerungen mit ibaNet 32Mbit-Schnittstelle (z. B. SIMATIC TDC mit ibaLink-VME) mit neuen Steuerungen über PROFIBUS, beispielsweise in Modernisierungsprojekten.
Die Konfiguration der Slaves und der Abbildung der Daten erfolgt ausschließlich über die Web-Dialoge des ibaBM-DP (siehe Kapitel P2P-Modus).
Hinweis |
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Im P2P-Modus wird das Gerät ibaBM-DP ohne ibaPDA betrieben. Es dient ausschließlich zur Kopplung zwischen der 32Mbit ibaNet Schnittstelle und den PROFIBUS-Slaves. Es ist keine parallele Datenaufzeichnung über ibaPDA möglich. |
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