Im Register Analog tragen Sie für das Modul "Sniffer" der Reihe nach die Analogsignale ein, die aufgezeichnet werden sollen.
Die einzelnen Spalten der Signalliste haben folgende Bedeutungen:
Name
Sie können einen Signalnamen eingeben und zusätzlich zwei Kommentare, wenn Sie auf
das Symbol
im Feld Name klicken.
Einheit
Hier können Sie die physikalische Einheit des Analogwertes eingeben.
Gain / Offset
Steigung (Gain) und y-Achsenabschnitt (Offset) einer Geradengleichung. Hiermit können Sie einen normierten, einheitenlos übertragenen Wert in einen physikalischen Wert umrechnen lassen.
Beispiel: Bei einer SIMATIC ET200 AI/AO Baugruppe wird ein +/-10 V Signal mit dem Wertebereich –27648 bis 27648 (entspricht -10 V bis +10 V) übertragen. Im Steuerungsprogramm hat der übertragene Wert eine physikalische Bedeutung (z. B. Temperatur 50 °C bis 500 °C). Über Gain/Offset lässt sich eine Umrechnung einstellen, so dass der einheitenlos erfasste Wert umgerechnet in die physikalische Einheit aufgezeichnet wird.
Um die Errechnung von Gain/Offset zu erleichtern, erscheint bei Klick auf das Koordinatenkreuz im Feld Gain oder Offset ein Hilfsdialog, bei dem Sie lediglich zwei Stützpunkte der Geradengleichung angeben. Gain und Offset werden dann automatisch errechnet.
Slave
Geben Sie die Slave-Adresse ein, dem das Signal zugeordnet ist. Hier können fremde Slaves, die an dem Busstrang vorhanden sind, eingetragen werden, aber auch eigene aktive Slaves.
I/O
Wählen Sie den I/O Typ des Signals aus:
-
In: Eingangssignal aus Sicht des Masters
-
Out: Ausgangssignal aus Sicht des Masters
-
Service: Nur für Service-Zwecke in Support-Fällen
Adresse
Die Byte-Adresse des Signals innerhalb des Eingangs- bzw. Ausgangsdatenbereichs des Slaves. Der Adressbereich beginnt jeweils mit der Adresse 0.
Datentyp
Datentyp des Signals. Verfügbare Datentypen:
|
Datentyp |
Beschreibung |
Wertebereich |
|
|---|---|---|---|
|
Big Endian |
Little Endian |
8 Bit ohne Vorzeichen |
0 bis 255 |
|
BYTE |
BYTE |
||
|
INT_B |
INT |
16 Bit mit Vorzeichen |
-32768 bis 32767 |
|
WORD_B |
WORD |
16 Bit ohne Vorzeichen |
0 bis 65535 |
|
DINT_B |
DINT |
32 Bit mit Vorzeichen |
-2147483647 bis 2147483647 |
|
DWORD_B |
DWORD |
32 Bit ohne Vorzeichen |
0 bis 4294967295 |
|
FLOAT_B |
FLOAT |
IEEE754; Single Precision; 32 Bit Gleitkomma |
±3,402823 E+38 ... ±1,175495 E-38 |
|
S5_FLOAT_B |
S5_FLOAT |
Simatic S5 Float Format, 32 Bit |
±0,1701412 E+39 ... ±0,1469368 E-38 |
Tipp |
|
|---|---|
|
Wenn Sie die Signale eines Slaves fortlaufend eintragen, müssen nur die Datentypen für alle Signale eingestellt werden, um anschließend die Byte-Adressen der Signale automatisch berechnen zu lassen. Tragen Sie dazu nur beim ersten Signal des betreffenden Slaves die korrekte Byte-Adresse in die Spalte Adresse ein und klicken anschließend auf den Spaltenkopf. Ausgehend von der ersten Adresse (wo der Cursor steht) und unter Berücksichtigung der Datentypen werden die Adressen der weiteren Signale für diesen Slave automatisch eingetragen. |
|
Aktiv
Nur bei gesetztem Haken wird das Signal erfasst und auch in der Prüfung der Anzahl der lizenzierten Signale berücksichtigt.
Weitere Spalten können Sie über das Kontextmenü (rechter Mausklick in die Überschriftenzeile) anzeigen oder verbergen.

