Im SPS-Programm der S7-400H müssen Sie die Daten, die Sie mit einem aktiven Slave aufzeichnen wollen, immer an beide zusammengehörigen Slaves ausgeben. Im Folgenden wird ein Beispiel gegeben, wie die Slaves 22 an Bus 0 und 1 aus der beispielhaften PROFIBUS-Projektierung in Kapitel Betrieb als aktiver Slave im Redundanzmodus in der S7-400H beschrieben werden.

Hierzu erzeugen Sie in Ihrem SPS-Programm pro aktivem Slave einen Datenbaustein (DB), in dem Sie die aufzuzeichnenden Daten zyklisch ablegen. Die Struktur des DBs können Sie beliebig nach Ihren Erfordernissen gestalten. Die Länge des DBs muss mit der Länge des Ausgangsdatenbereichs des aktiven Slaves (also wieder maximal 244 Bytes) übereinstimmen.

In unserem Beispiel sieht dieser Schnittstellen-DB (DB22) beispielsweise so aus:



Die Ausgabe der Daten erfolgt über mehrere Aufrufe des SFC15 (DPWR_DAT). Im Netzwerk 3 (Abbildung unten) werden mit 2 Aufrufen des SFC15 die gesamten 244 Bytes des Schnittstellen-DBs DB22 für Slave 22 – Bus 0 ausgegeben. Im Netzwerk 4 werden mit 2 weiteren SFC15-Aufrufen die gleichen Daten (DB22) an Slave 22 – Bus 1 ausgegeben.

Mehrere SFC15-Aufrufe sind deshalb notwendig, da der übergebene Adressbereich nicht den Adressbereich der einzelnen Module des Slaves in der Hardware-Konfiguration überlappen darf. Die maximale Länge eines Moduls beträgt dabei 128 Bytes.

Weiterführende Informationen zur Verwendung des SFC15 finden Sie in den entsprechenden SIMATIC Step7 Handbüchern.