Für den Betrieb als aktiver Slave müssen dem Gerät eine oder mehrere Slave-Adressen (max. 8 in Summe) zugewiesen werden. Diese Slave-Adressen sind sowohl in der PROFIBUS-Projektierung (z.  B. im SIMATIC-Manager) als auch in der Konfiguration des Gerätes einzutragen (z. B. durch Verwendung von Modulen "Aktiver Slave" in ibaPDA).

Die Einrichtung aktiver Slaves ist dann sinnvoll, wenn Daten, die nicht ohnehin schon auf dem PROFIBUS gesendet werden, mit dem Gerät erfasst werden sollen.

Für die Konfiguration der Slaves am PROFIBUS ist die GSD-Datei ibaDPMSi.gsd erforderlich, die Sie auf dem mitgelieferten Datenträger "iba Software & Manuals" im folgenden Verzeichnis finden:

02_iba_Hardware\ibaBM-DP\02_GSD_Files\01_General\

Importieren Sie die GSD-Datei im Tool "HW Konfig" unter Step7. Im Katalog der verfügbaren Baugruppen finden Sie nun unter Profibus DPWeitere FeldgeräteAllgemein das Gerät "ibaBM-DPM-S/DP-Monitor".

Mit dieser GSD-Datei sind die Slaves bzgl. Offsets und Datentypen frei definierbar. Die Datei enthält einige vordefinierte Steckplatz-Module, um bestimmte Signalgruppierungen zusammenstellen zu können. "Output" stellt in diesem Fall eine Ausgangssignalgruppe aus Sicht des Masters dar, "Input" eine Eingangssignalgruppe.

Die vorbereiteten Steckplatz-Module sind in der Abbildung unten im rechten Fenster in der Baumstruktur zu sehen. Neben Staffelungen von Ausgangs- und Eingangssignalen stehen auch die vorbereiteten Module für die Verwendung der Option ibaPDA-Request-S7 zur Auswahl.

Im Beispiel unten wurden dem Gerät ibaBM-DP insgesamt 112 Byte Ausgangsdaten (also vom Master zum Slave) zugeordnet. Die Ausgangsdaten sind durch 3 Steckplatz-Module (64 Bytes, 32 Bytes und 16 Bytes) zusammengestellt.