Um den 32Mbit Flex-Modus zu verwenden, stellen Sie die Drehschalter wie folgt ein: S1 = 1 und S2 = variabel 1…F

Der 32Mbit Flex-Modus ist der Auslieferungszustand des Geräts (mit S2 = 1).

Mit dieser Einstellung arbeitet das Gerät mit 32Mbit Flex-Telegramm auf der LWL-Seite. Zum ibaPDA-System ist eine bidirektionale LWL-Verbindung erforderlich. Die Konfigurationsdaten werden von ibaPDA über die LWL-Verbindung zum Gerät übertragen. Sniffer-Funktion und aktive Slaves können parallel genutzt werden.

In Abhängigkeit von der Zeitbasis lassen sich bis zu 4060 Bytes pro Zyklus erfassen und aufzeichnen bei bis zu 1024 Analogwerten und bis zu 1024 Digitalwerten. Für die max. Datenmenge von 4060 Bytes darf die Zeitbasis nicht schneller als 1,4 ms sein. Bei einer Zeitbasis von 1 ms können bis zu 3100 Bytes übertragen werden. Die kürzeste Zeitbasis beträgt 0,5 ms (1540 Bytes). Dabei werden die Datentypen BYTE, WORD, DWORD, INT, DINT, FLOAT und S5 FLOAT im Big/Little Endian Format unterstützt.

Bei Betrieb des Geräts zusammen mit anderen 32Mbit Flex-Geräten in einem Ring reduziert sich die übertragbare Datenmenge entsprechend.

Bis zu 8 aktive Slaves können wahlfrei auf Bus0/1 angelegt werden.

Mit 32Mbit Flex ist es möglich, Ausgangssignale von ibaPDA an den PROFIBUS-Master zu senden. So lassen sich beispielsweise bestimmte Signalwerte überwachen und bei Überschreitung eines Grenzwertes eine Warnmeldung ausgeben oder andere Ereignisse signalisieren.

Im 32Mbit Flex-Modus ist auch der Redundanzmodus nutzbar, siehe Kapitel Redundanzmodus. Für die Nutzung des Redundanzmodus ist eine zusätzliche Lizenz erforderlich.

Weitere Informationen siehe Kapitel Datenerfassung 32Mbit Flex, Kapitel Datenerfassung am redundanten PROFIBUS 32Mbit Flex und Kapitel Erste Schritte zur Konfiguration in ibaPDA.