Der Zyklus, mit dem die Daten erfasst werden können, hängt von folgenden Parametern ab:
Zeitbasis der Schnittstelle ibaBM-DDCS in ibaPDA:
Einstellbar im ibaPDA I/O-Manager unter „ibaBM-DDCS - Allgemein - Zeitbasis“. Standardwert: ibaPDA Erfassungszeitbasis (I/O-Manager – Allgemein).
Die schnellste Zeit, die eingestellt werden kann, hängt ab von der Anzahl der Werte, die über den LWL übertragen werden, auch unter Berücksichtigung weiterer Geräte, die per Kaskade am selben Link angeschlossen sind.
Es sind maximal 4060 Bytes möglich, die schnellste einstellbare Zeitbasis ist 0,025 ms. Werden zu viele Daten oder eine zu schnelle Zeitbasis eingestellt, wird dies durch ibaPDA gemeldet. Die aktuelle Anzahl Bytes, die übertragen werden, sehen Sie unter „FOB-xx-D - Link x - Info“ (Verbindungsstatus).
Bei Zugriff Data Set:
Die Zykluszeit richtet sich nach der oben beschriebenen Begrenzung auf der LWL-Seite.
Bei Zugriff Parameter:
Da jede Variable per Handshake (Request – Response) angefordert wird, hängt der Datenzyklus von der Anzahl der Werte ab (ca. 2 ms pro Analogwert und pro 16 digitale Bits). D.h. bei 100 Analogwerten ist der schnellste Datenzyklus ca. 200 ms.
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Sind viele Antriebe angeschlossen, so werden die Abfragezeiten sehr groß. Um dieses Verhalten zu verbessern, empfehlen wir den Einsatz von mehreren ibaBM-DDCS-Geräten.
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ibaPDA bietet die Möglichkeit, Parameter-Werten die Einstellung „Fast“ zuzuordnen. Damit lässt sich die Abfragereihenfolge der Parameter-Werte beeinflussen. Werte mit der Einstellung „Fast“ werden bei jedem Datenzyklus gesendet. Zusätzlich wird mit jedem Datenzyklus jeweils nur ein langsamer Parameter-Wert („Fast“ nicht aktiviert) gesendet.
Beispiel:
Insgesamt werden 8 analoge Parameter-Werte erfasst, 2 mit der Einstellung „Fast“ und 6 langsame Werte. Pro Datenzyklus werden 2 schnelle plus 1 langsamer Wert erfasst, also insgesamt 3 Werte. Ein Datenzyklus dauert dann ca. 6 ms.
Jeder langsame Wert wird hier in jedem 6. Zyklus erfasst, also ca. alle 36 ms.

