Folgende neue Funktionen und Verbesserungen stehen Ihnen in ibaAnalyzer ab Version 8.4 zur Verfügung.

Änderungen bei Datenbankverbindungen

Einstellung der MS-Access-Unterstützung

Mit ibaAnalyzer Version 8.4 wurde die Unterstützung für MS Access vollständig eingestellt. Wenn Sie eine Analyse mit einer konfigurierten MS-Access-Verbindung öffnen, erscheint ein entsprechender Hinweis. Migrieren Sie bestehende Konfigurationen mit MS Access auf ein anderes Datenbanksystem.

Weitere Informationen siehe Datenbankverbindung konfigurieren.

Überarbeitete Benutzeroberfläche

Die Oberfläche zur Konfiguration der Datenbankverbindungen wurde überarbeitet. Wenn Sie eine neue Verbindung erstellen, öffnet sich ein separater Dialog, in dem Sie die Verbindungsparameter definieren.

Erweiterungen bei der Datenbankextraktion

Validierung des Datenbankschemas

Die bisherige Funktion "Default Tabellen erzeugen" heißt jetzt "Datenbankschema prüfen". Damit gleichen Sie die in der Datenbankverbindung definierten Tabellenstrukturen mit dem tatsächlich vorhandenen Datenbankschema ab.

Farbige Markierungen zeigen dabei notwendige und optionale Änderungen der Tabellen und Spalten an. Die Änderungen können Sie direkt anwenden oder als SQL-Skript exportieren. Der Dialog zeigt Ihnen bereits vor der Extraktion, welche Tabellen und Spalten erstellt oder modifiziert werden.

Weitere Informationen siehe Überprüfung des Datenbankschemas.

Definition der Segmenttabellen über Archivierungsprofile

Bei der Datenbankextraktion im mehrspaltigem Format definieren Sie die Segmenttabellen jetzt direkt über die Archivierungsprofile. Die Tabellen werden automatisch auf Basis der Profileinstellungen generiert. Der Mittelwert wird immer erzeugt. Maximum, Minimum, Standardabweichung und Werte im Segment werden angelegt, wenn diese in mindestens einem Profil aktiviert sind.

Weitere Informationen siehe Archivierungsprofile.

Vereinheitlichtes Extraktionsverhalten

Die Datenbankextraktion wurde wurde für alle unterstützten Datenbanksysteme vereinheitlicht. Unabhängig vom eingesetzten Datenbanksystem führt die Anwendung bei identischer Konfiguration zu identischer Tabellenstruktur und konsistentem Systemverhalten. Zusätzlich können Sie nun BLOB-Spalten bei allen unterstützten Datenbanksystemen verwenden.

Die objektspezifische Benennung (z. B. Tabellen- und Spaltennamen) bleibt weiterhin datenbanksystemabhängig und kann systemspezifische Präfixe oder Konventionen enthalten.

Zentralisierter Speicherort für Protokolldateien

Protokolldateien der Datenbank- oder Dateiextraktion werden nun in einem fest definierten Verzeichnis abgelegt, das Sie nicht ändern können. Dadurch wird gewährleistet, dass der Pfad immer gültig ist und die Protokolldateien zuverlässig an einem zentralen Ort sind.

Weitere Informationen siehe Protokolldatei.

Erweiterte Optionen bei der Nutzung von HD-Ablagen

Anzeige mehrerer HD-Ablagen in der Ereignistabelle

In der Ereignistabelle können Sie jetzt Daten aus mehreren HD-Ablagen gleichzeitig anzeigen. Bisher ersetzte eine neu hinzugefügte HD-Ablage die bereits angezeigte HD-Ablage. Nun können Sie mehrere Datenquellen parallel auswerten.

Weitere Informationen siehe Ereignistabelle.

Erweiterte Signalbedingungen bei HD-Abfragen

Mit dieser Version können Sie bei HD-Abfragen zwei Signale direkt miteinander vergleichen, nicht nur mit einem konstanten Wert. Schalten Sie dazu den rechten Operanden des Vergleichs zwischen konstantem Wert und Signal um.

Weitere Informationen siehe Signalbedingung formulieren.

Neue längenbezogene Verzögerungsfunktionen DelayLengthL und DelayLengthV

ibaAnalyzer bietet zwei neue längenbezogene Verzögerungsfunktionen.

  • DelayLengthL verzögert einen zeitbasierten Ausdruck anhand einer definierten Längenstrecke (in m). Grundlage ist ein Längensignal.

  • DelayLengthV ist funktional gleich, verwendet aber ein Geschwindigkeitssignal (in m/s) zur Berechnung der Verzögerung.

Die Funktionen sind vor allem für Konfiguration und Anpassung der Materialverfolgungsprozesse in ibaQDR bestimmt. Sie können die Ausdrücke vorab in ibaAnalyzer validieren und sie anschließend als virtuellen Signale in ibaQDR übernehmen.

Weitere Informationen siehe DelayLengthL und DelayLengthV.

Neue ibaInSpectra-Funktionen in ibaAnalyzer

ibaInSpectra Expert: Geschwindigkeitsmarker hinzufügen

In der FFT-Ansicht von InSpectra-Expert können Sie Geschwindigkeitsmarker über das Marker-Menü der Ansicht hinzufügen. Diese Marker entsprechen dem Verlauf des Geschwindigkeitssignal. Der Marker ermöglicht Amplitudenverläufe im Spektrum auf ihren Zusammenhang mit der Drehzahl zu überprüfen.

Spektrumgewichtung

InSpectra-Expert unterstützt jetzt die Frequenzgewichtung im Spektrum. Damit lassen sich Messgrößen mit einem Gewichtungsfilter versehen, der die Empfindlichkeit des menschlichen Gehörs oder Körpers für bestimmte Frequenzbereiche berücksichtigt, z. B. für Schallmessungen nach A/B/C/D-Gewichtung oder für Schwingungsbeurteilungen nach ISO 2631-1 und ISO 5349-1.

Diese Funktion finden Sie im Profil unter Berechnungen, wenn die Ordnungen nicht aktiv sind.

InSpectra Orbit-Profil – Automatische Zentrierung

Der Orbit lässt sich jetzt automatisch zentrieren. Dazu wird der Mittelpunkt der vorherigen Orbits als exponentieller Mittelwert berechnet und dieser als Offset für die X- und Y-Eingangssignale verwendet.

ibaInSpectra und ibaInCycle: Wasserfallansicht mit nicht-äquidistante Ebenen

In der Wasserfallansicht werden die Ebenen bei den z-Achsen-Skalierungstypen Ebene nach Zeit und Ebene nach Signal ab dieser Version nicht mehr gleichmäßig verteilt dargestellt. Der Abstand zwischen den Ebenen richtet sich nach dem tatsächlichen Zeit- bzw. Signalwertunterschied zwischen den Ebenen. Damit entspricht die Darstellung dem realen Abstand der Messdaten.

Kreisansicht von ibaInCycle mit Anzeige der Bandwerten

Die Kreisansicht zeigt die Werte eines InCycle-Expert-Moduls in einem Kreis. Bisher ließen sich dort nur die Abtastwerte jedes Zyklus darstellen. Ab dieser Version können zusätzlich die Bandwerte jedes Zyklus angezeigt werden. Die Bänder können Sie unter dem Register Profil in den Unterregistern Bänder und Berechnungen konfigurieren. In den Eigenschaften der Kreisansicht steht dafür unter Elemente – Kurve die Option Bänder anzeigen zur Verfügung.