Interrupt-Modus

In diesem Feld ist über die Auswahlliste der Interrupt-Modus der Karte einzustellen.

Hier wird definiert, ob die Karte für die anderen gesteckten iba-PCI-Karten den Interrupt generiert, also als Interrupt-Master arbeitet oder den Interrupt empfängt, d. h. als Slave arbeitet. Es handelt sich hierbei um den Interrupt, der über die Synchronisationsleitung (Flachbandkabel) zwischen den iba-PCI-Karten ausgetauscht wird.

Interrupt-Master ist hier gleichbedeutend mit Synchronisations-Master.

    • Master Modus intern Der Master-Modus, egal ob intern oder extern, darf nur für eine beliebige Karte eingestellt werden. Dieser Modus ist zu wählen, wenn die betreffende Karte den Interrupt für alle anderen iba-Karten vorgeben soll.

    • Master Modus extern Der Master-Modus, egal ob intern oder extern, darf nur für eine beliebige Karte eingestellt werden. Dieser Modus ist zu wählen, wenn das ibaPDA-System von einer externen Quelle, z. B. von einem ibaBM-SLM-Gerät, synchronisiert werden soll. Diese Funktion ist u. a. für bussynchrone Messungen mit SIMOLINK Monitor ( ibaBM-SLM) erforderlich. Der PC wird dabei mit dem Eingangsdatenstrom auf Kanal 0 der betreffenden Karte synchronisiert. Wenn keine Daten einlaufen, dann stoppt der Vorschub der Signalanzeige.

    • Slave Modus Dieser Modus ist für alle anderen Karten neben der Master-Karte einzustellen.

Auswahlfeld "Verwendet"

Wenn diese Option deaktiviert ist, wird ibaPDA die entsprechende Karte ignorieren. Dies ist z. B. erforderlich, wenn ibaPDA und ibaLogic gleichzeitig, in Hybridkonfiguration auf demselben Computer ausgeführt werden, wobei jedes Programm auf eine eigene Karte angewiesen ist. Eine Karte kann immer nur von einer Anwendung genutzt werden.

Auswahlfeld "Watchdog aktivieren"

Zur Überwachung eines einwandfreien Betriebes vom ibaPDA durch ein anderes System kann die Watchdog-Meldung für Karten aktiviert werden. Bei Aktivierung der Watchdog-Meldung wird die Karte ein Alarm-Telegramm erstellen sobald die Erfassung für mehr als 2 Sekunden nicht ausgeführt wird. Das Alarm-Telegramm kann nur vom LWL-Ausgabekanal verwendet werden (I/O-Manager: "Alarme"). Hierfür ist ein Ergänzungsmodul ibaFOB-4o-D oder eine ibaFOB-io-D- bzw. -2io-D-Karte erforderlich. Bei Auftreten eines Alarms werden alle Ausgabewerte im Alarm-Telegramm auf 0 (null) gesetzt.

Auch während des Bootens des Rechners ist der Alarm gesetzt. Wenn ein Alarm auftritt, dann leuchten alle roten LEDs an den LWL-Eingängen. Auch die LED für den Debug auf der Karte leuchtet dann rot.