Um die NVIDIA-Kodierung verwenden zu können, muss ein unterstützter NVIDIA-Grafikprozessor auf dem ibaCapture Server-PC installiert sein. Die Supportmatrix finden Sie hier https://developer.nvidia.com/video-encode-decode-gpu-support-matrix.
Wichtig: Beachten Sie die Spalte "Max # of concurrent sessions" (max. Anzahl gleichzeitiger Sitzungen) in der Supportmatrix. Wenn der Wert 2 ist, werden nur 2 Streams pro System unterstützt. Dies gilt auch, wenn mehrere NVIDIA GPUs installiert sind. Nur GPUs der Quadro-Serie (Wert "Unrestricted") erlauben mehrere gleichzeitige Streams. Für die Aufzeichnung von GigE-Kameras in ibaCapture benötigt eine Kamera einen Stream. Wenn Sie also von mehr als 2 GigE-Kameras aufzeichnen möchten, ist es notwendig, eine entsprechende GPU zu installieren. Der Betrieb von ibaVision mit Videoausgängen über NVIDIA zählt ebenfalls zur Anzahl der Streams. Falls Sie sich bei Ihrer Anwendung nicht sicher sind, wenden Sie sich zur Klärung an Ihren lokalen iba-Support.
Bitte beachten Sie, dass bei Verwendung einer NVIDIA GPU, die hardwarebeschleunigte Intel® Quick Sync Video-Codierung deaktiviert wird. Wenn eine Kamera für die Verwendung von Intel Quick Sync konfiguriert ist, schaltet ibaCapture-Encoder automatisch auf die softwarebasierte Intel® Quick Sync Video-Codierung um.
Gerät
GPU, auf der die Kodierung durchgeführt wird (falls mehrere GPUs installiert sind)
Encoder-Preset
Die NVIDIA-Encoder API stellt verschiedene Presets zur Verfügung. Ihre Namen deuten auf ihren Verwendungszweck hin. Wenn ein Preset von der GPU nicht unterstützt wird, wird es auf das Default-Preset zurückgesetzt.
Codec
ibaCapture unterstützt H.264- und H.265- (oder HEVC-) Kodierung. Der hauptsächliche Vorteil der H.265-Kodierung ist eine Reduzierung des benötigten Speicherplatzes im Vergleich zur H.264-Kodierung. Dies geht jedoch zu Lasten eines erhöhten Bedarfs an Rechenleistung (sowohl bei der Kodierung als auch bei der Dekodierung). Wählen Sie den Kodierungstyp im Dropdown-Menü aus:
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H.264
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HEVC (H.265)Die Gerätekompatibilität für HEVC kann auch in der Support-Matrix überprüft werden. (Link am Anfang dieses Kapitels)
GOP-Größe
GOP (Group Of Pictures) gibt die Anzahl der Bilder an, nach denen spätestens ein Vollbild, ein sogenannter Keyframe, gespeichert wird. Die Bilder zwischen den Keyframes werden vom vorhergehenden Keyframe abgeleitet, dazwischen werden nur Änderungen der Bilder gespeichert. Bei einer großen GOP bleiben eventuelle Encodierfehler länger bestehen, bei einer kleinen GOP wird die Bitrate und damit der Speicherbedarf des Videostreams tendenziell größer. Die Voreinstellung 30 passt für die meisten Kameras.
Bitratensteuerung
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VBR (Variable Bit Rate) Mit VBR wird die Bitrate stets entsprechend der Komplexität des aufgenommenen Bildes eingestellt. Dies beansprucht eine hohe Bandbreite bei viel Aktivität und eine niedrigere Bandbreite bei wenig Aktivität im Bild.
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CBR (Constant Bit Rate) Wenn Sie CBR wählen, dann können Sie eine feste maximale Bitrate einstellen und somit sicherstellen, dass der Bedarf an Bandbreite kalkulierbar bleibt. Der Maximalwert wird dann nicht überschritten, egal wie viel Aktivität im Bild herrscht.
Bitrate
Ist bei Bitratensteuerung VBR ausgewählt, können Sie hier eine mittlere Bitrate einstellen. Ist CBR ausgewählt, stellen Sie hier die maximal zulässige Bitrate ein.
Hinweis |
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Demosaicing von 8-Bit-Bayer-Pixelformaten wird auf dem Grafikprozessor unter Verwendung der NVIDIA Performance Primitives (NPP)-Bibliothek v9.2 durchgeführt. Stellen Sie daher sicher, dass Ihr GPU-Treiber CUDA 9.2 unterstützt. |
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