Die Ablage der Videodateien erfolgt durch den ibaCapture-Server. Der Dienst wird mit dem Booten des Systems automatisch gestartet.
Jeder Kamera wird ein fester Speicherbereich der Festplatte zugeteilt, um so weit wie möglich die Fragmentierung von Speicherplatz zu vermeiden und somit eine stabile Speicherleistung zu gewährleisten. Die genaue Vorgehensweise zur Konfiguration des ibaCapture-Servers finden Sie in Kapitel Konfiguration ibaCapture-Server.
Die Speicherbereiche der Kameras sind in einer Ringspeicher-Architektur angeordnet. Innerhalb des Ringspeichers kann ein konfigurierbarer Anteil des zugewiesenen Speicherbereichs geschützte Videos speichern. Beispiel:
Im gesamten Bereich werden die Videodaten kontinuierlich aufgenommen. Nach dem Hochfahren des ibaCapture-Servers wird die kontinuierliche Videoaufzeichnung der konfigurierten Kameras automatisch gestartet. Sobald die Datenaufzeichnung von ibaPDA läuft, wird die laufende Videoaufzeichnung mit der Messdatenaufzeichnung verknüpft.
Der geschützte Bereich wird zum Sichern von Video-Sequenzen genutzt, die länger gespeichert werden sollen. Videodaten für geschützte Videos werden im Ringspeicher gespeichert und daraufhin als "geschützt" markiert. Dies kann interaktiv geschehen oder mittels der Video-Trigger-Funktion in ibaPDA. Die Video-Trigger können mit Start- und Stoppbedingungen in der Datenaufzeichnung von ibaPDA konfiguriert werden. Diese Start- und Stoppbedingungen ermöglichen eine gezielte Aufzeichnung von Ereignissen und reduzieren den Speicherbedarf des geschützten Speicherbereichs der jeweiligen Kamera.
Die mit Video-Trigger gesteuerten Videosequenzen werden getriggerte Aufzeichnungen genannt.
Beim kontinuierlichen Aufzeichnen der Videodaten werden die geschützten Bereiche übersprungen.
Wenn der ungeschützte oder der geschützte Speicherbereich komplett beschrieben wurde, werden aufgrund der Ringspeicher-Architektur die ältesten durch neue Videodaten überschrieben.


