So genannte Bildtrigger erlauben das Speichern einzelner Bilder aus einem Videostream zu einem bestimmten Zeitpunkt. Mit jedem Triggerereignis erzeugt ibaCapture eine Bilddatei (.jpg oder .bmp) vom entsprechenden Frame des Videostreams.
Bildtrigger werden in der Datenaufzeichnungskonfiguration von ibaPDA (ab Version 6.29.0) definiert, ähnlich wie die Video-Trigger (s. o.). Ein Zweig „Bildtrigger" ist im Baum der Datenaufzeichnung zu sehen, wenn ibaCapture-Module in der I/O-Konfiguration enthalten sind.
In der Baumstruktur des Zweiges „Bildtrigger" werden alle ibaCapture-Server und die mit ihnen verbundenen Kameras angezeigt.
Jeder Kamera können bis zu 10 Bildtrigger zugewiesen werden.
Bildtrigger hinzufügen
Sie können einer Kamera einen Bildtrigger hinzufügen, indem Sie die Kamera in der Baumstruktur auswählen und dann den Button „Bildtrigger hinzufügen" in der Symbolleiste betätigen. Oder Sie verwenden das Kontextmenü (rechter Mausklick auf die Kamera).
Bildtrigger hinzufügen
Bildtrigger entfernen
Markierten Bildtrigger in Zwischenablage kopieren
Bildtrigger aus Zwischenablage einfügen
Jeder Bildtrigger kann durch das Setzen oder das Entfernen von Häkchen im jeweiligen Auswahlfeld aktiviert bzw. deaktiviert werden.
Bildtrigger konfigurieren
Die Konfiguration der Bildtrigger wird auf 3 verschiedenen Ebenen vorgenommen: ibaCapture-Server, Kamera und Bildtrigger.
Server-Ebene
Markieren Sie den Server-Zweig.
Auf der Videoserver-Ebene können Sie das Basisverzeichnis und die Unterverzeichnisstruktur für die Ablage der Bilddateien festlegen. Unter dem Hauptverzeichnis des Servers wird für jede Kamera automatisch ein Unterverzeichnis angelegt. Darunter erfolgt dann eine strukturierte Ablage, die Sie hier konfigurieren können, ähnlich wie bei den Messdateien in der Datenaufzeichnung.
Außerdem können Sie ein Benutzerkonto angeben, das für die Anmeldung am Videoserver genutzt werden soll.
Kamera-Ebene
Markieren Sie einen Kamera-Zweig.
Auf der Kamera-Ebene spezifizieren Sie den Namen des Unterverzeichnisses für die Kamera und den zugeteilten Festplattenspeicherplatz in MB. Die Quote der Speicherbelegung wird alle 15 min überprüft. Wählen Sie die Einstellung so, dass die Speichergröße dem maximal zulässigen Speicherplatz minus der ungefähren Datenmenge, die in 15 min entsteht, entspricht. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass der maximal erlaubte Speicherplatz nicht überschritten wird.
Beispiel:
Für eine Kamera stehen maximal 500 MB zur Verfügung. In 15 min fallen ungefähr 10 MB Bilddaten an. Die Grenze der Speichernutzung sollte dann auf 490 MB eingestellt werden.
Bildtrigger-Ebene
Markieren Sie einen Bildtrigger:
Auf der Trigger-Ebene können Sie den Namen des Bildtriggers und seinen Index ändern. Der Index bestimmt die Reihenfolge der Trigger für eine Kamera.
Des Weiteren können Sie angeben, wie der Dateiname der Bilddatei gebildet werden soll. Es stehen die gleichen Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung wie bei den Messdateien.
Der Start-Trigger bestimmt, wann der Schnappschuss gemacht wird. Sie können auf die Flanke eines digitalen Signals oder auf den Wertdurchgang eines analogen Signals triggern. Es besteht auch die Möglichkeit, einen Trigger-Vorlauf einzustellen. Der Schnappschuss wird dann zum Zeitpunkt (Triggerereignis – Trigger-Vorlaufzeit) gemacht. Die Trigger-Totzeit bestimmt den zeitlichen Mindestabstand zwischen zwei Schnappschüssen. Die Bildtrigger werden außerdem in der Messdatei als so genannte Bildkanäle gespeichert. Ein Bildkanal enthält die Dateinamen der erzeugten Bilder.



