Im ersten Schritt der Kamerakonfiguration wählen Sie den Kameratyp aus, können einen Namen vergeben und wählen den Kamera-Aufnahmemodus.
Kameraname
Wenn eine neue Kamera hinzugefügt wird, wird automatisch ein Standardname vergeben. Sie können jedoch den Kameranamen ändern, indem Sie in das Eingabefeld einen neuen Namen eingeben.
Zusätzlich können Sie jeder Kamera eigene Tags zuweisen und somit die Kamera mit zusätzlichen Informationen versehen. In der Server-Übersicht können Sie dann nach diesen Tags filtern, um nur Kameras mit den ausgewählten Tags anzuzeigen.
Kameratyp
Außerdem müssen Sie den Kameratyp in Liste Kameratyp auswählen. Folgende Kameratypen stehen zur Auswahl:
Analogkameras (Picolo Diligent)
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Picolo Diligent für Analogkameras, die mit dem ibaCapture-Server über Framegrabber-Karten des Typs Picolo Diligent verbunden sind.
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Picolo Ux H264 für Analogkameras, die mit dem ibaCapture-Server über Framegrabber-Karten des Typs Picolo Ux H264 (x = 4 or 8) verbunden sind.
Netzwerkkameras
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Axis IP-Kamera für IP-Kameras der Marke Axis
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ONVIF-kompatibles Gerät für Netzwerkkameras und bildgebende Geräte, die den ONVIF-Standard unterstützen
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RTSP-Quelle für Kameras oder andere Videoquellen, die das RTSP (Real Time Streaming Protocol) unterstützen
Virtuelle Kameras
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ibaCapture-ScreenCam: Virtuelle Kamera zum Aufzeichnen von HMI-Screens
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ibaVision Videoausgabe: zum Aufzeichnen von ibaVision-Ausgabe-Videos.
GigE Vision-Kameras
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Pleora eBUS SDK: Videos von GigE Vision-Kameras mit dem SDK Pleora eBUS aufzeichnen
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Pleora eBUS SDK (Multicast Slave): GigE Vision-Kameras können als Multicast-Slaves konfiguriert und aufgezeichnet werden
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Stemmer CVB (Common Vision Blox): Videos von GigE Vision-Kameras mit dem SDK Stemmer Imaging's CVB aufzeichnen
Eine detaillierte Beschreibung der Handhabung von GigE Vision-Kameras finden Sie im Handbuch ibaCapture GigE.
Wärmebildkameras
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Optris: für Wärmebildkameras des Herstellers Optris
Die Option „Live-Video aktivieren, wenn nicht aufgezeichnet wird" und die Einstellung des Kamera-Aufnahmemodus sind relevant, wenn Sie die Aufnahme von Videodateien mit ibaPDA steuern wollen. Ab ibaPDA-Version 6.29.1 und ibaCapture-Version 3.5.0 haben Sie die Möglichkeit, die Videoaufnahme mithilfe digitaler, virtueller Ausgangssignale von ibaPDA zu aktivieren oder zu deaktivieren.
Weitere Informationen zur Aufnahmesteuerung mit ibaPDA, siehe Kapitel Steuerung der Videoaufnahme mit ibaPDA.
Kamera-Aufnahmemodus
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Kamera-Aufnahmemodus |
Beschreibung |
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Immer (default) |
Video wird grundsätzlich aufgenommen, unabhängig davon, ob in ibaPDA eine Aufnahmesteuerung aktiviert wurde oder nicht. Auch wenn in ibaPDA bei aktiver Aufnahmesteuerung Kameras keine Aufnahmefreigabe erhalten, zeichnet ibaCapture Videos auf. |
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Aufzeichnen, außer wenn deaktiviert durch ibaPDA |
Video wird grundsätzlich aufgenommen, es sei denn in ibaPDA ist die Aufnahmesteuerung aktiviert und die betreffende Kamera hat keine Aufnahmefreigabe von ibaPDA (Ausgangssignal = True). |
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Nicht aufnehmen, außer wenn aktiviert von ibaPDA |
Video wird grundsätzlich nicht aufgenommen, es sei denn, in ibaPDA ist die Aufnahmesteuerung aktiviert und die betreffende Kamera hat Aufnahmefreigabe von ibaPDA (Ausgangssignal = True). |
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Nie |
ibaCapture zeichnet keine Videos auf, unabhängig davon, ob in ibaPDA eine Aufnahmesteuerung aktiviert wurde oder nicht. Es wird nur ein Live-Bild geliefert. |
Hinweis |
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|---|---|
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In den Fällen, in denen ibaCapture nicht aufzeichnet, werden in der Regel auch keine Live-Bilder geliefert. Wenn Sie aber trotzdem Live-Bilder sehen wollen, müssen Sie die Option Live-Video aktivieren, wenn nicht aufgezeichnet wird aktivieren. |
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Vier-Augen-Prinzip
Mit dem Vier-Augen-Prinzip können Sie den Kamerazugriff einschränken, indem sich zwei Benutzer anmelden müssen, um Zugriff auf Videos zu erhalten. Folgende Einstellungen stehen zur Auswahl:
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Deaktiviert (Standard-Einstellung)
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Zwei Benutzer müssen sich anmelden
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Zwei Benutzer aus verschiedenen Gruppen müssen sich anmelden
Wenn diese Option aktiviert ist, wird nach der Anmeldung des ersten Benutzers ein weiterer Benutzer aufgefordert, sich anzumelden - je nach gewählter Konfiguration auch ein Benutzer einer anderen Gruppe. Siehe auch Video betrachten bei aktivem Vier-Augen-Prinzip.
Das Vier-Augen-Prinzip bietet folgende Sicherheitsfunktionen:
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Verhindern von unbefugtem oder einseitigem Zugriff auf Videomaterial
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Schützen der Privatsphäre von Personen, die möglicherweise unbeabsichtigt aufgezeichnet wurden
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Sicherstellen der Rechenschaftspflicht, indem eine gegenseitige Genehmigung von zwei autorisierten Benutzern erforderlich ist
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Zugriff auf Videos gewähren nur dann, wenn ein begründeter und gemeinsam bestätigter Bedarf besteht
Die folgenden Schritte sind abhängig vom ausgewählten Kameratyp. Es muss eine Verbindung zur Kamera hergestellt sein.
