Wenn bereits ein ibaPDA-System vorhanden ist, sollten die verfügbaren Tracking-Signale in ibaAnalyzer untersucht werden. Hier können Sie auch virtuelle Signale vorbereiten, um sie ggf. später in die I/O-Konfiguration von ibaPDA zu übernehmen.

Prüfung der Verfügbarkeit und Plausibilität der Tracking-Signale

Die folgende Abbildung zeigt die Tracking-Signale aus unserer CGL-QDR-Simulation (Geschwindigkeiten, Tracking-IDs, Längenmesswerte und digitale aktiv/inaktiv-Signale für Messgeräte).

Die folgende Abbildung zeigt ein Beispiel aus einem Warmwalzwerk, wo am Staucher und an zwei Vorgerüsten im Reversierbetrieb gefahren wird. Der obere Signalstreifen zeigt die Rohsignale aus der Materialverfolgung für Kopf- und Fußpositionen der Brammen. Die unteren drei Signalstreifen zeigen die in ibaAnalyzer auf Basis dieser Rohwerte berechneten Längenwerte für jeden Stich.

Prüfung der erforderlichen Zeitbasis und der gewünschten Längenauflösung

Die Zeitbasis muss so gewählt werden, dass bei maximaler Geschwindigkeit mindestens 2 Samples pro gewünschtem Längensegment (hier 1 m) erfasst werden. Je mehr Werte pro Längensegment, desto besser.

Im folgenden Beispiel ist zu sehen, dass die Signale zwar mit einer Abtastrate von 10 ms vorliegen aber die tatsächliche Auflösung sich für die verschiedenen Längensignale unterscheidet. Insgesamt ist aber stets eine 1 m-Auflösung möglich.

Prüfung hinsichtlich der Signalqualität und Genauigkeit

Untersuchen Sie die Verwendbarkeit der Tracking-Signale auf ihre hinreichende Genauigkeit für die Materialverfolgung (Auflösung Längenmesssignale, Meterimpulse etc.). Gibt es Aussetzer oder andere Auffälligkeiten?

Im folgenden Beispiel sind Auffälligkeiten in der Signalform der Längensignale erkennbar.

Prüfung hinsichtlich Deterministik der Längenwerte oder Datenverlust

Wenn ein Längensignal aus einer SPS kommt, muss der Ausgabezyklus so schnell sein, dass bei maximaler Geschwindigkeit noch mindestens zwei Ausgabezyklen pro Längensegment (hier 1m) erfolgen.

Im folgenden Beispiel ist zu sehen, dass die Ausgabezyklen von 100 ms zwar ausreichen würden aber das Längensignal tatsächlich nur eine 1000 ms-Auflösung hat und damit dann die 1 m-QDR-Auflösung nicht mehr deterministisch abgebildet werden kann.