Für die korrekte Abbildung der Messwerte über die Produktlänge benötigt ibaQDR Längensignale, die in der Regel vom Materialverfolgungssystem übertragen werden.

Einige, meist neuere Anlagen verfügen über Istwertgeber, die Längenmesswerte ausgeben können. ibaQDR kann diese Längenmesswerte direkt für die Datenaufzeichnung verarbeiten.

Wenn keine Längensignale zur Verfügung stehen, kann der Längenwert auch mithilfe der Berechnungsfunktionen im Ausdruckseditor von ibaPDA als virtuelles Signal berechnet werden. Dies kann durch Integration eines Geschwindigkeitssignals einfach erfolgen. Auch Berechnungen auf Basis einer Motordrehzahl unter Berücksichtigung von Getriebefaktor und Rollendurchmesser können leicht realisiert werden.

In älteren Anlagen sind oft noch Istwertgeber zu finden, die Meterimpulse zur Verfügung stellen. Ein Meterimpuls zeigt an, dass sich das Produkt im betreffenden Anlagenabschnitt um 1 m weiterbewegt hat. Die Meterimpulse werden von der Materialverfolgung vorverarbeitet und als binäre Signale über eine geeignete Schnittstelle ibaQDR bereitgestellt.

Da für die Längensignale an einem Messorte nur Analogwerte einzutragen sind, muss in diesem Fall der Meterimpuls vorher mithilfe der virtuellen Signale (Ausdruckseditor) in einen analogen Längenwert umgerechnet werden.

Mehr Informationen zu den einzelnen Funktionen sowie Anwendungsbeispiele finden Sie im Kapitel Anpassungen mit virtuellen Signalen