Schließen Sie zunächst ibaBM-DP an einen freien Link einer ibaFOB-D-Karte an. Im I/O-Manager fügen Sie an dem entsprechenden Link ein Gerätemodul ibaBM-DP ein.
Im Register Allgemein setzen Sie den Parameter Redundanzmodus auf "True". Ein orange gefärbtes Symbol des Gerätemoduls zeigt den Redundanzmodus an.
Sie können das Gerät kann im Redundanzmodus sowohl mit 32Mbit Flex als auch im Kompatibilitätsmodus mit 32Mbit betreiben.
Da beim redundanten PROFIBUS beide Bussysteme 0 und 1 parallel betrieben werden, gibt es im Register Allgemein nur noch Einstellungen für Redundanter PROFIBUS.
Im Redundanzmodus stehen mit Request-S7 zusätzlich folgende Module zur Verfügung:
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S7 Request
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S7 Request Decoder
Hinweis |
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Nicht im Redundanzmodus einsetzbar sind folgende Module:
Diese Module werden automatisch deaktiviert und können auch nicht manuell aktiviert werden. |
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Die Konfiguration der Module entspricht der im Standardmodus, siehe Allgemeine Moduleinstellungen.
Verbindungseinstellungen
Richten Sie für die Übertragung der Operandendaten zu den beiden CPUs der SIMATIC S7-400H zwei getrennte Verbindungen ein. ibaPDA schaltet die Verbindung je nach Verfügbarkeit und Bedarf um.
Konfigurieren Sie beide Verbindungen in den Registern Verbindung 0 und Verbindung 1. Den Name der Register können Sie über die Felder Verbindungsname ändern.
Die Konfiguration der Module entspricht ansonsten der im Standardmodus, siehe Verbindungseinstellungen .
Berücksichtigen Sie folgende Besonderheiten:
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Die Rahmennummern bei einem H-System lauten 0 bzw. 1 für die beiden redundanten CPUs.
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Stellen Sie die DB-Nummer, die PROFIBUS-Slave-Nummer sowie den CPU-Name für die Zuweisung eines Adressbuchs nur einmal im Register Verbindung 0 ein.

