Eine übliche Aufgabenstellung ist die Ablösung einer bestehenden auf der ibaCom-L2B-Karte basierenden Request-S7-Lösung durch ein ibaBM-DP. Erforderlich wird dies z. B. im Ersatzteilfall (die ibaCom-L2B-Karte ist abgekündigt) oder beim Einsatz eines neuen Rechners ohne PCI-Steckplätze.

Die Aufgabenstellung lässt sich einfach durch die ibaCom-L2B kompatiblen Module des ibaBM-DP lösen.

Dabei sind keine Änderungen im Programm und der Hardware-Konfiguration der S7-CPU erforderlich!

Wie bei der ibaCom-L2B-Karte ist auch bei der kompatiblen Lösung mit ibaBM-DP keine Netzwerk-Verbindung zwischen ibaPDA-Rechner und der S7-CPU erforderlich. Die Anforderung der Messwerte (Request-Handshake) wird per Lichtwellenleiter und über den PROFIBUS I/O-Bereich gesendet.

Folgende Schritte sind zur Ablöse erforderlich:

  1. Falls erforderlich bauen Sie eine neue ibaFOB-D-Karte in den ibaPDA-Rechner ein. Eine Karte mit Eingang und Ausgang (ibaFOB-io-D, ibaFOB-2io-D oder ibaFOB-4io-D) ist erforderlich, da die kompatiblen Module nur im bidirektionalen 32Mbit Flex-Modus eingesetzt werden können.

  2. Schließen Sie das ibaBM-DP-Gerät über das bidirektionale Lichtwellenleiterkabel an die ibaFOB-D Karte an.

  3. Schließen Sie die PROFIBUS-Stecker der ibaCom-L2B-Karte an die Buchsen des ibaBM-DP an.

  4. Im I/O-Manager von ibaPDA erscheint die neu installierte ibaFOB-D-Karte. Projektieren Sie am entsprechenden Link ein ibaBM-DP-Gerät.

  5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den gewünschten PROFIBUS-Anschluss und wählen Sie im Kontextmenü Modul konvertieren.

    Alle vorhandenen L2B Request-S7-Module werden angezeigt.

    Wählen Sie hier die Module aus, die Sie zu einem ibaCom-L2B kompatiblen Modul konvertieren wollen (im Normalfall alle Module).

    Die ausgewählten Module werden bei der ibaCom-L2B-Karte gelöscht und in kompatible Module auf dem ibaBM-DP-Gerät konvertiert.

    Die Konvertierung ist abgeschlossen.

  6. Übernehmen Sie die neue Konfiguration mit <OK>.