Folgende neue Funktionen und Verbesserungen stehen Ihnen in ibaPDA ab Version v8.13.0 zur Verfügung.
Hinweis |
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Beachten Sie: ibaM-DAQ erfordert mit ibaPDA Version 8.13.0 mindestens die Firmware-Version 01.06.001 oder höher. ibaM-DAQ und ibaM-COM erfordern beide ibaPDA-Server und -Client v8.13.0 oder höher. |
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Unterstützung ibaFOB-H
Mit der Karte ibaFOB-H können Sie ibaPDA in das Steuerungssystem Energy MACH3 HVDC von Hitachi integrieren. Dieses System wird in Anlagen zur Hochspannungsgleichstromübertragung eingesetzt.
Die Karte gewährleistet eine schnelle Datenübertragung und ermöglicht damit die hoch-genaue Aufzeichnung von transienten Vorgängen mit ibaPDA.
Die neue PCI Express-Karte (PCIe 1.0-x1) bietet einen optischen SFP-Anschluss für die Verbindung zum MACH3 HVDC Control-System (via PS935).
Zur Nutzung der Karte ist keine zusätzliche Schnittstellenlizenz für ibaPDA erforderlich.
Bestellnummer der Karte: 11.112610
Für weitere Informationen siehe ibaFOB-H
Detaillierte Informationen finden Sie in der Dokumentation zu Karte.
ibaM-DAQ: Unterstützung der ibaNet-Anschlüsse X8 und X9
Mit Freigabe dieser beiden dedizierten ibaNet-Anschlüsse X8 und X9 ist nun auch die Kommunikation zu anderen ibaNet-Geräten im sog. High Performance-Modus mit einer Taktgenauigkeit von 1 µs möglich.
Die beiden 1GbE-Anschlüsse sind mit Switch-Funktion ausgestattet und unterstützen:
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Autonegotiation (100/1000 Mbit, Full Duplex)
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Auto-MDI(X)
Im I/O-Manager wird für die Anschlüsse X8/X9 eine ibaNet-Schnittstelle angezeigt. Die Schnittstelle erscheint in den Windows-Netzwerkeinstellungen als Netzwerkadapter. Dort können Sie auch Einstellungen wie IP-Adresse und Subnetzmaske vornehmen. Die anderen Anschlüsse X4 und X5 sind für den Betrieb von ibaNet High Performance nicht geeignet.
Auf dem ibaM-DAQ-Gerät muss die Firmware v01.06.001 oder höher installiert sein, um die Funktion nutzen zu können.
Detaillierte Informationen finden Sie in der Dokumentation zum Gerät.
ibaMAQS: Erweiterung der ibaNet-Anschlussmöglichkeiten
Die Anzahl der zulässigen ibaM-FO-2io-Module pro Kopfmodul wurde erhöht:
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ibaM-DAQ: max. 2 Stück ibaM-FO-2io
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ibaM-COM: max. 4 Stück ibaM-FO-2io
Die Module ibaM-FO-2io dienen zum Anschluss von iba-Geräten, die zur Datenübertragung das ibaNet-Protokoll (3 Mbit, 32 Mbit, 32 Mbit Flex) verwenden (z. B. ibaPADU, ibaBM-PN, ibaPADU-S-CM usw.).
Layout-Verwaltung: Verriegeln von Layouts und Voreinstellungen
Die grundlegenden Eigenschaften für Layouts, wie z. B. Vorder- und Hintergrundfarbe im Layout-Baum, können Sie jetzt auf einem neuen Knoten Layouts in den Client-Voreinstellungen festlegen. Somit werden diese Eigenschaften automatisch für neue Layouts übernommen.
Im Layout-Manager gibt es nun die Möglichkeit jedes Layout individuell zu verriegeln. Die Verriegelung soll ein versehentliches Ändern des Layouts verhindern. Nur entriegelte Layouts können verändert werden. Um ein Layout zu verriegeln oder zu entriegeln, sind keine speziellen Benutzerrechte erforderlich.
Neue Funktionen MMaxDynamic und MMinDynamic
Mit diesen beiden statistischen Funktionen im Ausdruckseditor können Sie das Maximum bzw. Minimum eines Signals für ein gleitendes Intervall berechnen. Im Gegensatz zur bekannten Funktion MMax bzw. MMin mit einer festen Intervalldauer kann sich die Länge des Intervalls bei den neuen Funktionen dynamisch ändern.
Ein möglicher Anwendungsfall ist z. B. die geschwindigkeitsabhängige Anpassung der Intervalldauer für längenbezogene Berechnungen.
Für weitere Informationen siehe MMaxDynamic und MMinDynamic
Virtuelle Textfunktionen erweitert
Die Funktionen ConvertFromText und ConvertToText unterstützen nun mit einem neuen Parameter "Base" die Konvertierung von numerischen Werten der Zahlensysteme binär, oktal, dezimal und hexadezimal.
ConvertFromText wandelt eine Ziffernfolge im Text in eine Dezimalzahl, z. B. Text "0011" in den Zahlenwert 3, wenn Basis 2 (binär) eingestellt ist oder Text "FF" in den Zahlenwert 255, wenn Basis 16 (hexadezimal) eingestellt ist.
Für weitere Informationen siehe ConvertFromText
ConvertToText wandelt eine Dezimalzahl in eine Zahl mit der spezifizierten Basis in ein Textsignal, z. B. die Zahl 3 in den Text "0011", wenn Basis 2 eingestellt ist oder die Zahl 255 in den Text "FF", wenn Basis 16 eingestellt ist.
Für weitere Informationen siehe ConvertToText
Optimierung beim Start der Erfassung
Um den Start der Erfassung nach Konfigurationsänderungen zu beschleunigen, wurden folgende Optimierungen vorgenommen:
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Die Konfiguration der Busmonitore wird nur an die Geräte übertragen, wenn sie sich geändert hat.
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Die Konfiguration von Flex-Geräten wird nur an die Geräte übertragen, wenn sie sich geändert hat.
S7-Xplorer: Lokale Ports
Normalerweise wird beim Aufbau der Kommunikation zwischen SPS und ibaPDA der lokale TCP-Port zur Verbindung mit der SPS von Windows automatisch bestimmt. Das kann bei einigen fortschrittlichen Firewalls zu Problemen führen, denn diese verlangen oft einen festen Quell-Port für die Verbindung.
Mit der neuen Version ist es nun möglich, diesen Port ("Lokaler Port") im I/O-Manager optional einzustellen.
Eine Beschreibung der Option finden Sie in der Dokumentation zur S7-Xplorer-Schnittstelle.
Generic TCP-Schnittstelle: Nachrichtengröße einstellbar
Für die Module der Schnittstelle Generic TCP können Sie nun in Fällen, in denen ibaPDA das Ende einer Nachricht nicht korrekt erkennt, eine konkrete Nachrichtengröße vorgeben.
Verbindungstest zum Server
In Dialogen wo ein Server auszuwählen ist, gibt es nun einen Button, um die Verbindung zum ausgewählten Server zu testen.
Beispiel: Im Data-Store-Manager bei der Konfiguration einer HD-Datenaufzeichnung neben dem Auswahlfeld für den HD-Server.
E-Mail: Mehr Informationen bei Start und Stopp der Erfassung
Für die E-Mail-Ausgabe stehen jetzt weitere Informationen zum Start und Stopp der Erfassung zur Verfügung, die Sie als Platzhalter in den Text der Mail setzen können. Zusätzlich können Sie den Start oder Stopp der Erfassung als E-Mail-Trigger nutzen. Somit können Sie mit jedem Start bzw. Stopp der Erfassung eine E-Mail versenden, versehen mit den Informationen auf welchem Rechner, unter welchem User und aus welchem Grund das geschah.
Für weitere Informationen siehe E-Mail
Benutzerverwaltung: Anzeigenamen von AD-Benutzern und verbesserte Tooltipps
In der Baumstruktur der Benutzerverwaltung können nun wahlweise der Login-Name oder der Anzeigename oder beide Namen von Domänenbenutzern (Active Directory Users) angezeigt werden. Die Einstellung nehmen Sie im Kontextmenü auf den Knoten im Bereich Domänenbenutzer vor.
Zur besseren Information über die Benutzerrechte erhalten Sie nun ausführliche Tooltips, wenn Sie mit der Maus über die Rechte in der Tabelle fahren. Die Texte gleichen denen im Handbuch bzw. in der Online-Hilfe.
Kafka-Datenaufzeichnung mit AVRO (grouped) Datenformat
Bei der Kafka-Cluster zeitbasierten Datenaufzeichnung können Sie nun für die Daten, die zum konfigurierten Kafka-Cluster geschickt werden sollen, als Datenformat für die Codierung AVRO (grouped) auswählen.
Detaillierte Informationen dazu finden Sie in der Dokumentation zur Kafka-Datenaufzeichnung (ibaPDA-Data-Store-Kafka).
MindSphere wird nicht mehr unterstützt
Die MindSphere zeitbasierte Datenaufzeichnung wird ab sofort nicht mehr unterstützt.
Die Funktion wurde vollständig entfernt und somit gibt es auch keine Möglichkeit des weiteren Betriebs bestehender Konfigurationen.





