In einem Multistation-Verbund wird die Messung auf allen Teilnehmern synchron gestartet und gestoppt. Wenn die Messung auf einem beliebigen System (Master oder Slaves) gestartet wird, startet sie gleichzeitig auf allen anderen Teilnehmern im Verbund. Gleiches gilt für das Stoppen der Messung.
Folgende Fälle werden unterschieden:
Starten der Messung auf dem Multistation-Master
Wenn die Messung auf dem Master gestartet wird, baut dieser zunächst die Verbindungen zu den Slaves auf. Wenn ein Slave innerhalb der eingestellten Start-Timeout-Zeit nicht verbunden werden kann, wird dieser deaktiviert. Die Messung startet dann auf dem Master und allen verbundenen Slaves. Wenn kein Slave verbunden werden kann, startet der Master im Stand-alone-Modus.
Starten der Messung auf einem synchronisierten Slave
Wird die Messung auf einem synchronisierten Slave gestartet, dann wartet dieser, bis eine Verbindung zum Master aufgebaut ist. Gelingt dies nicht innerhalb der eingestellten Start-Timeout-Zeit, dann startet der Slave im Stand-alone-Modus.
Starten der Messung bei Konfigurationsfehler
Wenn sich bei der Validierung nach dem Start der Messung herausstellt, dass die Konfiguration eines Rechners ungültig ist, dann wird dieser aus dem Multistation-Verbund ausgeschlossen.
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Betroffener Rechner ist der Master: Alle anderen Slaves starten im Stand-alone-Modus.
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Betroffener Rechner ist synchronisierter Slave: Sobald der Rechner verfügbar ist, wird er wieder in den Multistation-Verbund aufgenommen.
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Betroffener Rechner ist nicht synchronisierter Slave: Rechner bleibt vom Verbund ausgeschlossen bis zum nächsten Start der Messung.
