Üblicherweise kann jedes System bereits bei der Konfiguration des Multistation-Masters als synchronisierter Slave konfiguriert werden, siehe Multistation-Master konfigurieren.

Falls Sie ein System im eigenen I/O-Manager als synchronisierten Slave konfigurieren wollen, gehen Sie wir folgt vor.

  1. Wählen Sie im Feld Multistation-Modus die Option "Synchronisierter Slave" (Slave).

    Der Dialog zeigt weitere Einstellmöglichkeiten.

  2. Passen Sie bei Bedarf die Portnummer und den Wert für den Start-Timeout an.

    Die Portnummer muss identisch mit der Portnummer des Masters sein (Default 9175).

  3. Außerdem können Sie die Unterstützung von nicht synchronisierten Slaves konfigurieren, siehe Nicht synchronisierten Slave konfigurieren.

    Der Verbindungsaufbau erfolgt immer vom Master zum synchronisierten Slave, so dass der synchronisierte Slave den Namen oder die Adresse des Masters nicht kennen muss.

    Sobald ein ibaPDA-System in den Modus "Synchronisierter Slave" (Slave) versetzt wurde, wird automatisch im I/O-Manager des betreffenden Teilnehmers am ersten freien Link der ibaFOB-D-Karte (Interrupt-Master) ein "Multistation sync module" hinzugefügt.

    Dieses Modul besitzt wie andere Module auch die Register Allgemein, Analog und Digital. Allerdings dienen die Einstellungen und Werte eher der internen Verwaltung und dem Debugging. Sie haben keinen praktischen Nutzen für den Anwender.

    Verändern Sie nicht die Einstellung der Zeitbasis, da diese bereits optimal eingestellt ist.

    Das Modul liefert zwei Signale

    • Analogwert "Sync counter", ein 24 Bit-Zähler der Synchronisationsnachrichten

    • Digitalsignal "Clock", ein digitales Pulssignal im 1 ms-Takt (Interrupt)

    Diese Signale stehen auch im Signalbaum für die Anzeige und in der Signalauswahl für die Datenaufzeichnung zur Verfügung.