Eine ausführliche Beschreibung der folgenden Spalten sowie einige Tipps zur Bedienung finden Sie im Handbuch von ibaPDA, im Kapitel "Hinweise zum Arbeiten mit Signaltabellen".
Name
Hier ist ein Klartextname als Signalbezeichnung einzutragen. Für jedes Signal können in der Spalte Name bis zu zwei Zeilen Kommentar eingegeben werden.
Öffnen Sie den Kommentardialog, indem Sie auf den Button
im Feld Name des Signals klicken.
Einheit
Zuordnung einer physikalischen Dimension (z. B. °C, Ampere, Volt, N usw.)
Gain und Offset
Mit den Werten Gain (Verstärkung) und Offset (Signalwert im Nullpunkt) werden Steigung und Lage einer linearen Skalierungskennlinie bestimmt.
Die Werte können direkt eingegeben oder mit Hilfe der Zwei-Punkt-Skalierung anhand zweier bekannter Wertepaare eingestellt werden.
Den Dialog zur Zwei-Punkt-Skalierung erhalten Sie, indem Sie in die entsprechende
Zelle (Gain oder Offset) klicken und anschließend auf den kleinen Button
.
Adresse
In dieser Spalte kann die Adresse, bzw. der Byte-Offset der einzelnen Analogwerte im Reflective Memory vom Anwender genau spezifiziert werden. Die Adresse ist als dezimaler oder hexadezimaler Wert einzutragen. Um eine Standard-Vorbelegung der Spaltenzellen zu erhalten, können Sie das automatische Ausfüllen der Spalte nutzen (siehe Handbuch ibaPDA).
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Analogwerte (Reflective Memory-Modul) im FLOAT-Format: in 4 Byte-Abständen
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Analogwerte (Reflective Memory-Modul) im INT16-Format: in 2 Byte-Abständen
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Analogwerte (Reflective Memory-Modul) im BYTE-Format: in 1 Byte-Abständen
Hinweis |
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|---|---|
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Sie sollten unbedingt darauf achten, dass die zu übertragenden Werte in zusammenhängenden Speicherbereichen liegen, d. h. mit fortlaufenden Adressen versehen sind. Andernfalls können erhebliche Performance-Minderungen auftreten. |
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Datentyp
In den Feldern dieser Spalte können Sie den verwendeten Datentyp für jedes Signal auswählen. Klicken Sie in das entsprechende Feld und wählen Sie den Datentyp aus der Drop-down-Liste. Der Adressbereich hängt vom Datentyp ab. Daher kann nach einer Änderung der Datentypen eine Anpassung der Adresseinträge erforderlich sein.
Mögliche Datentypen:
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Datentyp |
Beschreibung |
Wertebereich |
|---|---|---|
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BYTE |
8-Bit ohne positives oder negatives Vorzeichen |
0 … 255 |
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INT |
16-Bit mit positivem oder negativem Vorzeichen |
-32768 … 32767 |
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WORD |
16-Bit ohne positives oder negatives Vorzeichen |
0 … 65535 |
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DINT |
32-Bit mit positivem oder negativem Vorzeichen |
-2147483648 … 2147483647 |
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DWORD |
32-Bit ohne positives oder negatives Vorzeichen |
0 … 4294967295 |
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FLOAT |
IEEE754; Single Precision; 32-Bit Gleitkommawert |
±3,402823 E+38 ...±1,175495 E-38 |
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DOUBLE |
IEEE754; Double Precision; 64-Bit Gleitkommawert |
2,225E-308 … 1,798E+308 |
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FP_REAL |
Fixed Point Real; Q15.16; 15 Bits im Integer-Format und 16 Bits im "fractional"-Format; |
-32768 … 32767,9999 |
Aktivierung der Kanäle
Mittels Mausklick können hier die einzelnen Kanäle für die Erfassung aktiviert oder deaktiviert werden.
Istwert
Hier wird der aktuell anstehende Istwert des Signals angezeigt. Auch wenn die Datenerfassung noch nicht läuft, können hier schon Werte angezeigt werden, da sie direkt aus der Hardware ausgelesen werden.