Mit virtuellen Kanälen können Sie berechnete Indikatoren von ibaCMU-S über eine Lichtwellenleiterverbindung (LWL) an ein ibaPDA-System senden. Da ibaPDA auf dem ibaDAQ-Gerät läuft und zwei ibaPDA-Systeme keine Daten über LWL austauschen können, wird diese Funktion auf ibaDAQ-Geräten nicht mehr unterstützt.

Das Streamen von Rohdaten von ibaDAQ zu einem anderen ibaPDA-System wird ebenfalls nicht unterstützt.

Wenn Sie die Indikatoren im ibaPDA-System nicht benötigen, entfernen Sie einfach alle virtuellen Kanäle aus dem ibaCMU-S-Modul, deaktivieren Sie das Modul für virtuelle Kanäle und fahren Sie mit der Migration fort.

Wenn diese Funktion nach der Migration weiterhin benötigt wird, um Indikatoren an ein ibaPDA-System zu senden, können Sie alternativ das TCP-Sendetelegramm verwenden.

Im Folgenden werden die notwendigen Schritte beschrieben, um virtuelle Kanäle von ibaCMU-S auf ein TCP-Sendetelegramm umzustellen. Als Quelle für die Prozesssignale wird wieder ibaPDA angenommen.

Voraussetzungen:

  • Eine Lizenz ibaPDA-Interface-Generic-TCP ist für ibaDAQ und für das Prozessdaten-ibaPDA-System vorhanden.

  • Zwischen ibaDAQ und ibaPDA besteht eine Netzwerkverbindung.

  • Über das Modul Virtuelle Kanäle wurden nicht mehr als 64 Kanäle versendet.

  • Es gibt noch ein freies TCP-Sendetelegramm.

Vorgehen

  1. Fügen Sie zu ibaCMU-S ein TCP-Sendetelegramm hinzu.

  2. Erstellen Sie die Kanalstruktur des Sendetelegramms.

  3. Übertragen Sie die Trends, die bisher über virtuelle Kanäle übertragen wurden, auf die neuen TCP-Kanäle.

  4. Entfernen Sie alle Kanäle aus dem Modul Virtuelle Kanäle.

  5. Deaktivieren Sie das Modul in der CMU-Konfiguration.

  6. Trennen Sie hardwareseitig die bestehende LWL-Verbindung zwischen ibaCMU-S und ibaPDA.

  7. Ändern Sie die Konfiguration in ibaPDA:

    1. Entfernen Sie die aktuelle ibaCMU-S-Verbindung.

    2. Konfigurieren Sie ein TCP-Empfangstelegramm.

    3. Erstellen Sie im Telegramm die gleiche Kanalstruktur, wie sie im ibaCMC-Sendetelegramm definiert wurde.

  8. Fahren Sie mit der Migration fort.