Um den Assistenten zu starten, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Wählen Sie im Anlagenbaum von ibaCMC die CMU (ibaCMU-S) aus, die Sie migrieren wollen.

  2. Öffnen Sie die Konfigurationsseite.

  3. Ändern Sie den Hardwaretyp zu ibaDAQ.

Anschließend öffnet sich der Migrationsassistent.

Bevor die Migration durchgeführt werden kann, prüft der Assistent einige Voraussetzungen.

Wenn eine der erforderlichen Voraussetzungen nicht gegeben ist, zeigt der Assistent im ersten Schritt eine Fehlermeldung.

Allgemeine Hinweise zur Migration
  • Migration zu einer CMU vom Typ ibaDAQ ist grundsätzlich möglich für die CMU-Typen ibaCMU-S, Haicmon-CMU und ibaPaduS-IT16. In den weiteren Erläuterungen beschränkt sich diese Dokumentation auf den Typ ibaCMU-S.

  • Die Migration zu ibaDAQ wird direkt am CMU-Element (z. B. ibaCMU-S) vorgenommen, d. h. es wird kein neues CMU-Gerät angelegt.

  • Eine abgeschlossene Migration kann nicht mehr rückgängig gemacht werden.

Funktionsumfang des Assistenten

Der Migrationsassistent führt folgende Aufgaben aus:

  • Aktualisieren des internen Index (Buffer-Index) der Eingangskanäle, sodass DAT-Dateien, die noch mit ibaCMU-S erzeugt wurden, auch nach der Migration noch geöffnet werden können.

  • DAT-Datei-Bereinigung auf Snapshot-spezifische Bereinigung übertragen. Die Einstellungen für die DAT-Datei-Bereinigung werden für alle Snapshots übernommen.

  • BP-Filtereinstellungen der Sensoren in die neue Struktur übernehmen

  • Konfigurationskennzeichen auf „ausstehend“ (pending) ändern

  • MQTT-Topics für Verbindung mit ibaPDA einrichten

  • Hardware-Typ auf ibaDAQ umstellen

  • Meldung über Fertigstellung der Migration protokollieren (Log)

Die Konfiguration von Snapshots, TCP-Telegrammen und Modulkonfigurationen bleibt erhalten.

Grenzen von ibaDAQ im Vergleich zu ibaCMU-S
  • ibaDAQ hat nur zwei Digitaleingänge anstelle von acht bei ibaCMU-S.

  • ibaDAQ kann Rohdaten nicht direkt an ein ibaPDA-System über LWL streamen.

  • ibaDAQ unterstützt nicht direkt ibaNet750-Module, die mit ibaCMC konfiguriert wurden. Eine Einbindung dieser Module ist dennoch über ibaPDA möglich.

Voraussetzungen für die Migration von ibaCMU-S zu ibaDAQ
  • Nur die ersten zwei Digitaleingänge auf ibaCMU-S sind konfiguriert und werden in ibaCMC verwendet.

  • Es sind keine virtuellen Kanäle konfiguriert.

  • Es ist kein LWL-Rohdaten-Stream zu einem anderen ibaPDA-System konfiguriert.

  • ibaNet750 ist nicht konfiguriert und kein Sensor ist über ein ibaNet750-Modul angeschlossen.

Empfohlene Vorgehensweise bei der Migration
  1. Starten Sie den Migrationsprozess und prüfen Sie etwaige Kompatibilitätsprobleme.

  2. Wenn Kompatibilitätsprobleme aufgetreten sind, beseitigen Sie diese zunächst in der ibaCMC-Konfiguration, bevor Sie mit der Migration fortfahren.

  3. Tauschen Sie das ibaCMU-S-Gerät gegen ein ibaDAQ-Gerät aus, nehmen Sie das ibaDAQ-Gerät in Betrieb und verbinden Sie es mit dem Netzwerk, um eine Verbindung mit ibaCMC aufbauen zu können.

  4. Starten Sie den Migrationsassistenten und führen Sie die Migration durch, indem Sie im letzten Schritt des Assistenten auf "CMU-Migration starten" klicken. Bei erfolgreicher Migration sollten Sie die Meldung "Migration erfolgreich" sehen. Klicken Sie im Anschluss auf <Bestätigen>, um die Migration abzuschließen.

  5. Verbinden Sie nun das ibaDAQ-Gerät mit ibaCMC

  6. Nachdem die Verbindung zu ibaCMC aufgebaut ist, laden Sie die ibaCMC-Konfiguration auf das ibaDAQ-Gerät.

  7. Prüfen Sie abschließend, ob alles funktioniert (TCP-Telegramme, Signalqualität usw.) und ob Daten wieder nach ibaCMC importiert werden.

Im Abschnitt Hinweise zur Vorbereitung der Migration finden Sie Hinweise und Anleitungen für die Fälle, in denen die Voraussetzungen für eine Migration noch nicht erfüllt sind.