Der Mapping-Modus wird vollständig über das Webinterface konfiguriert. ibaPDA ist für die Nutzung des Mapping-Modus nicht erforderlich.
Auf der Seites können bis zu 8 Mapping-Zuordnungen konfiguriert werden (Zeilen A – H). Wenn das Gerät eine Lizenzerweiterung für bis zu 16 Slaves hat, sind bis zu 16 Mapping-Zuordnungen konfigurierbar. Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Mapping-Zuordnungen:
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Sniffer / Aktiver Slave
Auf Bus0 wird der Ausgangsdatenbereich eines vorhandenen Slaves gesnifft und die Daten auf einen aktiven Slave auf Bus1 gemappt (kopiert). In diesem Fall werden Daten ausschließlich von Bus0 nach Bus1 transferiert. Auf Bus1 kann kein Sniffer konfiguriert werden.
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Aktiver Slave / Aktiver Slave
Sowohl auf Bus0 als auch auf Bus1 existiert ein aktiver Slave. Es werden in beide Richtungen der jeweilige Ausgangsdatenbereich auf den Eingangsdatenbereich des zugeordneten aktiven Slaves gemappt.
Einstellungen und Anzeigen
Slave
Stellen Sie hier die Adresse des Slaves ein. Falls Sie einen Sniffer nutzen wollen, ist dies die Adresse des vorhandenen Slaves, den sie "abhören" wollen. Wenn Sie einen "Active Slave" verwenden, wird im ibaBM-DP ein Slave mit der Adresse erzeugt.
State
Stellen Sie hier ein, ob Sie einen "Sniffer" oder "Active Slave" verwenden wollen. Zusätzlich kann der Zustand "Disabled" gewählt werden.
IO
Hier wird angezeigt, welche Länge der Ausgangs- und Eingangsadressbereich hat. Die Länge ergibt sich aus der Konfiguration des Slaves über die GSD-Datei des Slaves.
Anzeige Pfeil
Die Pfeile zeigen an in welche Richtung ein Datenaustausch in der gewählten Konfiguration möglich ist.
Status
Hier werden Meldungen zum Status des Bussystems angezeigt.
Für die Konfiguration der aktiven Slaves am PROFIBUS ist die GSD-Datei "ibaDPMSi.gsd"
erforderlich, die Sie auf dem mitgelieferten Datenträger "iba Software & Manuals"
im Verzeichnis 02_iba_Hardware\ibaBM-DP\02_GSD_Files\01_General\ finden.
Projektieren Sie hierbei einfach die für Ihre Zwecke erforderlichen Adressbereiche für Aus- und Eingänge. Die Längen von Aus- und Eingängen müssen nicht übereinstimmen. Wenn der Ausgangsbereich kürzer als der Eingangsbereich ist, dann bleibt der verbleibende Rest des Eingangsbereichs ungenutzt. Der Dateninhalt ist undefiniert. Ist der Ausgangsbereich länger als der Eingangsbereich, wird nur der passende Teil des Ausgangsbereichs gemappt. Die restlichen Daten werden verworfen.
Hinweis |
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Es gibt Einschränkungen bei der maximal projektierbaren Länge von Ein- und Ausgängen in der PROFIBUS-Konfiguration. Die maximale Länge des Adressbereichs der Aus- und Eingänge beträgt generell jeweils 244 Bytes. Beispielsweise darf unter Step 7 zusätzlich die Summe der projektierten Ein- und Ausgänge eines Slaves eine Gesamtlänge von 256 Bytes nicht übersteigen. |
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