Eine GSD-Datei und eine gesonderte Projektierung (z. B. im SIMATIC Manager) für das Gerät ist nicht erforderlich.
Die Telegramme auf dem PROFIBUS müssen bekannt sein, um die zu messenden Daten in die Konfigurationsdateien des Geräts, bzw. in ibaPDA eintragen zu können. Von einem Signal muss bekannt sein:
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An welchem Slave dieses erfasst werden soll (Bus-Nr. und Slave-Nr.).
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Ob dieses ein Signal ist, das vom DP-Master zum Slave (OUTPUT) oder vom Slave zum Master (INPUT) gesendet wird.
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Wo in dem Telegramm das Signal steht, bzw. wo der Wertebereich für mehrere Signale beginnt (Byte-Offset) und welche Datentypen vorhanden sind. Der Byte-Offset ist der Offset innerhalb der Nutzdaten.
Tipp |
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Bei Verwendung von Step7 und S7-CPUs können Sie zum Einrichten der zu messenden Daten auch ein symbolisches Adressbuch generieren. Siehe hierzu Kapitel Signalauswahl über Sniffer Symbol-Browser. Voraussetzung ist, dass die IO-Signale in der Symboltabelle definiert sind. |
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Hinweis |
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PROFIsafe PROFIsafe ist ein zertifiziertes Profil für PROFIBUS und PROFINET, das dem Standard-PROFIBUS- bzw. PROFINET-Protokoll überlagert wird, um sichere Ein- und Ausgangsdaten zu übertragen. Die übertragenen Daten umfassen nicht nur die reinen Nutzdaten, sondern zusätzlich einen Bereich zur Übertragung der Datensicherungsinformationen. Nutzdaten aus PROFIsafe Verbindungen können über die gleichen Funktionen wie aus Standard-PROFIBUS- bzw. PROFINET-Verbindungen erfasst werden. Der Aufbau der übertragenen Daten ist dem jeweiligen Gerätehandbuch der IO-Baugruppe zu entnehmen. Meistens liegen die Nutzdaten ab Byte-Offset 0. |
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