Die mit dem PROFIBUS auszutauschenden Datenarten werden von der GSD-Datei bestimmt, die in der PROFIBUS-Konfiguration verwendet wird. Die Datenarten werden außerdem über das Webinterface in Form der Betriebsart (Modus) für beide Slaves des Geräts ausgewählt. GSD-Datei und Modus-Einstellung müssen zueinander passen.

Im Allgemeinen können folgende Datentypen verarbeitet werden:

  • 2 * (32 * 16 bit Integer + 32 Binärwerte) in den Modi 0, 5, 8

  • 2 * (32 bit Floats + 32 Binärwerte) in den Modi 1, 6, 9

  • 2 * (28 SIMATIC S7 Floats + 32 Binärwerte) in den Modi 3, 7, B

Je nachdem, ob Daten am PROFIBUS gelesen (Master-Ausgabe) oder geschrieben (Master-Eingabe) oder gelesen und geschrieben werden sollen, muss in der Betriebsarteneinstellung im Webinterface der entsprechende Modus gewählt werden.

Weitere Informationen siehe Kapitel Settings.

Die Übertragung der Daten erfolgt üblicherweise in Telegrammblöcken.

Jeder DP-Slave nutzt jeweils einen Block für die Datenübertragung in jede Richtung, d. h. ein ibaBM-DP nutzt 2 Blöcke pro Richtung (Slave 1 und 2).

Die Datenstruktur dieser Blöcke für den Empfang (Ausgabe) und für das Senden (Eingabe) wird in den folgenden Abschnitten für jede der verschiedenen Betriebsarten erläutert.

Beachten Sie, dass die Beispiele jeweils für einen Slave gelten und sich für den 2. Slave entsprechend verstehen.