Anzahl Linien und Anzahl Samples
Die Anzahl der Samples für eine FFT Berechnung kann gewählt werden. Darauf basierend stehen die mögliche "Anzahl Linien" des Spektrums zur Auswahl.
Folgende Paarungen sind möglich (ibaInSpectra bietet nur den Faktor 2,56 an):
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Anzahl Samples |
Anzahl Linien(*2) |
Anzahl Linien(*2,56) |
|---|---|---|
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512 |
256 |
200 |
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1024 |
512 |
400 |
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2048 |
1024 |
800 |
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4096 |
2048 |
1600 |
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8192 |
4096 |
3200 |
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16384 |
8192 |
6400 |
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32768 |
16384 |
12800 |
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65536 |
32768 |
25600 |
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131072 |
65536 |
51200 |
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262144 |
131072 |
102400 |
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524288 |
262144 |
204800 |
Hinweis |
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|---|---|
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Der Zusammenhang zwischen Linien und Samples ist wie folgt: Anzahl Linien = Anzahl Samples / 2 Mit der Erfassung von 1024 Samples, z. B., können nur 1024/2 = 512 Frequenzen pro Durchgang berechnet werden. Da aber auf Grund der Abtastung Amplituden bei Frequenzen nahe der halben Abtastfrequenz nicht zuverlässig erfasst werden können, wird häufig der Faktor 2,56 verwendet. ibaInSpectra bietet nur den Faktor 2,56 an. |
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Mit einer höheren Anzahl Linien erhöht sich auch der Zeitraum für die Berechnung des Spektrums, da mehr Werte (Samples) erfasst werden müssen. Dadurch erklären sich die Wartezeiten bis das erste Spektrum in der Anzeige erscheint.
Der Vorteil eines längeren Aufzeichnungszeitraums liegt andererseits darin, dass das Spektrum eine höhere Frequenzauflösung aufweist, d. h. die Abstände zwischen den Frequenzwerten sind geringer als bei einer kleinen Anzahl Linien.
Hinweis |
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Diese Einstellung beeinflusst nicht die maximale Frequenz, die im Spektrum dargestellt werden kann! Die Maximalfrequenz des Spektrums ergibt sich allein aus der Zeitbasis des Eingangssignals. |
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Überlappung
Die Überlappung kann von 0 % bis 95 % eingestellt werden. Sie gibt an, wie viele der erfassten Werte bei jeder Berechnung erneut verwendet werden. Bei 0 % Überlappung werden alle erfassten Werte nur einmal für eine Berechnung verwendet. Bei einer Überlappung von 50 % wird nur die Hälfte der Werte mit neuen Werten überschrieben, so dass jeder Wert zweimal in einer Berechnung verwendet wird. Eine Überlappung von 75 % bewirkt, dass jeder Messwert in 4 aufeinanderfolgenden Berechnungen verwendet wird.
Je größer die Überlappung, desto mehr Berechnungen werden in gleicher Zeit durchgeführt, da mit steigender Überlappung weniger (neue) Werte erfasst werden müssen und somit die Wartezeit verkürzt wird.
Beispiel
Ein Eingangssignal wird mit einer Zeitbasis von 1 ms erfasst. Die Anzahl Linien ist auf 800 eingestellt (Anzahl Samples = 2048). Bei 0 % Überlappung wird also ein neues Spektrum alle 2048*0,001 s = 2,048 s berechnet. Bei einer Überlappung von 75 % beträgt die Aktualisierungszeit nur noch 2048*0,001*(1 - 0,75)= 0,512 s. Ausnahme ist nur jeweils die erste Berechnung nach Start der Messung. Die erste Berechnung dauert immer ca. 2 s, unabhängig von der eingestellten Überlappung.
Hinweis |
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Durch Überlappung ist die Aktualisierungszeit geringer. Änderungen im Eingangssignal kommen aber auch nur schrittweise im Spektrum zur Geltung. |
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Die folgende Grafik verdeutlicht das Prinzip der Überlappung bei 0%, 50% und 75%.
Spektrumberechnung überspringen
Hier können Sie festlegen, dass eine konfigurierte Anzahl von Spektrumberechnungen übersprungen wird. Beispiel: Wenn der Wert 2 ist, werden nach 1 Spektrumberechnung 2 Spektrumberechnungen übersprungen. Es wird also 1 von 3 Spektren berechnet.
