In dem Register Bänder im Konfigurationsdialog für das Profil nehmen Sie die Einstellungen für die zu überwachenden Frequenzbänder vor.

In der Tabelle legen Sie fest, welche Bänder Sie überwachen wollen, bei welcher Frequenz das Band liegen soll und wie breit das Band ist. Außerdem können Sie hier auch die Warn- und Alarmgrenzen konfigurieren.

Die Einstellungen und ihre Bedeutung:

Name

Geben Sie in diese Spalte einen Klarnamen ein, damit Sie später das Band identifizieren können.

Mittenfrequenz

Die Mittenfrequenz ist der Frequenzwert in der Mitte des Bandes. Die Mittenfrequenz kann ein konstanter Wert sein oder von einem anderen Analogsignal vorgegeben werden.

Wenn Sie ein Analogsignal zur Steuerung der Mittenfrequenz verwenden wollen, klicken Sie auf den Button <fx> in der Tabellenzelle. Es öffnet sich der Ausdruckseditor und Sie können entweder ein vorhandenes Signal auswählen oder einen Ausdruck zur Berechnung der Mittenfrequenz eingeben.

Delta-Frequenz

Die Einstellung der Delta-Frequenz bestimmt den Abstand der unteren und der oberen Grenzfrequenz des Bandes zur Mittenfrequenz und definiert somit die Breite des Frequenzbandes (Breite = 2*Delta-Frequenz). Auch dieser Wert kann entweder eine feste Zahl oder ein Analogsignal bzw. Ausdruck sein.

Ereignisse

In dieser Spalte wird angezeigt, ob für dieses Band Ereignisse vom Typ Warnung ( ) und/oder Alarm ( ) konfiguriert wurden.

Für jedes Band können bis zu 2 Warnungen und 2 Alarme konfiguriert werden. Diese Ereignisse beziehen sich auf den Spitzenwert (Peak) und den entsprechend der eingestellten RMS-Methode berechneten Mittelwert des Bandes. Siehe Kapitel Konfiguration der Ereignisse

Wenn die Ereignisse aktiviert wurden, dann gibt es für jedes Ereignis ein Digital- oder Analogsignal im Modul, und ibaInSpectra überwacht im Messbetrieb die entsprechenden Werte.

Rechts neben der Tabelle befinden sich Buttons mit folgenden Funktionen:

Verschiebt die markierten Zeilen nach oben oder unten

Löscht die markierten Zeilen

Kopiert den Inhalt der Liste in die Zwischenablage und kann z. B. in MS Excel eingefügt werden

Fügt eine Tab-getrennte Liste in die gerade markierte Zeile der Liste ein

Öffnet den Bandassistenten, siehe Kapitel Bandassistent

Öffnet Dialog zur Festlegung der Obergrenze der Bänderanzahl

Obergrenze von Bändern

Durch die Signalnummerierung der Kennwerte ist die maximale Anzahl von Bändern limitiert. Standardmäßig ist die maximale Anzahl der Bänder mit 77 vorgegeben.

Werden mehr als 77 Bänder benötigt, muss die maximale Anzahl der Bänder in diesem Dialog erhöht werden. Die technische Obergrenze liegt bei 512 Bändern.

Berechnung von Kennwerten

Kennwerte können aus Platzhaltern und Ergebnissen der Frequenzbandanalyse berechnet werden. Beispielsweise können Ergebnisse verschiedener Bänder miteinander verrechnet werden. Alle definierten Kennwerte können als Analogsignal aufgezeichnet werden.

Klicken Sie auf den Button <fx> in der Tabellenzelle und öffnen den Ausdruckseditor.

Für jedes definierte Band stehen Kennwerte und Ergebnisse als Platzhalter zur Verfügung, die mit beliebigen Funktionen miteinander verknüpft werden können. Auch selbst definierte Platzhalter erscheinen in der Liste und können verwendet werden.

Für Ausdrücke in Profilen in ibaPDA gibt es die Möglichkeit, mit der Option Offline-Kompatibilität die verfügbaren Funktionen auf die gleiche Auswahl wie in ibaAnalyzer-InSpectra einzuschränken. Damit ist sichergestellt, dass diese Ausdrücke in den Profilen problemlos offline genutzt werden können.

Die Einheit der Kennwerte kann manuell konfiguriert werden, sie wird nicht automatisch auf Grund der Eingangsgrößen der Berechnung ermittelt.