Der Knoten Y-Achse in den Streifeneinstellungen bietet mehr Informationen und Optionen als in den Voreinstellungen. Wenn in einem Streifen mehrere Y-Achsen sind, bieten die Streifeneinstellungen für jede Achse einen eigenen Knoten Y-Achse # an. So können Sie für jede Y-Achse individuelle Einstellungen vornehmen.

Die Einstellungen zur Y-Achse können Sie auch über das Kontextmenü der Y-Achse öffnen.

Skalierungsmodus

  • Autoskalieren anhand Datensatz Standardmäßig ausgewählt. Die Y-Achse des Streifens wird so skaliert, dass sie den kleinsten und größten Wert der dargestellten Signale umfasst.

  • Skaleneinstellung aus Messdatei übernehmen Sie können schon bei der Datenerfassung mit ibaPDA in den Moduleinstellungen für jedes Signal Messbereichswerte festlegen. Diese Werte werden in der Messdatei gespeichert. Wenn Sie diese Option wählen, interpretiert ibaAnalyzer die Messbereichsgrenzen als Anfangswert und Endwert der Skala.

  • Manuelle Skalierung Bei der manuellen Skalierung können Sie feste Startwerte (Min) und Endwerte (Max) für die Skala festlegen. Diese Werte können Sie durch Ausdrücke auch variabel gestalten, z. B. abhängig von bestimmten Prozessparametern. Der <fx>-Button öffnet den Ausdruckseditor.

  • Skalenoffset hinzufügen Sie können mit der manuellen Skalierung zusätzlich einen Skalenoffset festlegen. Tragen Sie dafür einen festen Wert in das Eingabefeld ein. Dieser Wert verschiebt den mit Min und Max definierten Bereich auf der Y-Achse. Ein positiver Wert verschiebt den Skalenbereich nach oben, ein negativer nach unten.

    Ein fester Skalenoffset kann jedoch unpraktisch sein, z. B. wenn das Niveau der Messwerte von Datei zu Datei schwankt. Gestalten Sie den Skalenoffset in solchen Fällen variabel und berechnen Sie ihn auf beliebige Weise, auch mit Hilfe der Messsignale. Öffnen Sie den Ausdruckseditor über den <fx>-Button und geben Sie eine Formel zur Berechnung des Skalenoffset ein.

  • Manuelles Raster Bei der manuellen Skalierung können Sie die Y-Achse bzw. das Gitternetz auch manuell unterteilen. Tragen Sie für das manuelle Raster 2 Werte in die entsprechenden Felder ein:

    • Referenz: Der Referenzwert bildet den Bezugspunkt für die Position des Rasters. Der Wert muss nicht mit dem Min- oder Max-Wert der manuellen Skalierung übereinstimmen. Er kann sowohl innerhalb oder außerhalb diesen Bereichs liegen. Der Referenzwert bestimmt, wo die erste Gitterlinie erscheint.

    • Teilstrich: Der Teilstrich-Wert legt den Abstand der Gitterlinien fest. Basierend auf dem Referenzwert werden die Gitterlinien und Skalenwerte in regelmäßigen Abständen dargestellt. Geben Sie zum Beispiel 0,0625 als Teilstrich ein, dann wird die Y-Achse bzw. das Raster in 1/16-Schritten unterteilt.

  • Logarithmisch Wenn Sie diese Option aktivieren, dann wird die Skala auf der Y-Achse logarithmisch eingeteilt. Bei einer X-Y-Darstellung können beide Achsen (horizontal und vertikal) eine logarithmische Skala haben. Wenn ein Signalstreifen auf X-Y-Darstellung umgestellt ist, dann ist die Option Logarithmisch in den Streifeneinstellungen auch für die X-Achse verfügbar.

  • <Manuelle Skalierung mit aktuellen Werten> Wenn die Autoskalierung aktiviert ist und Sie diesen Button klicken, werden die aktuellen Anzeigeeinstellungen des Streifens in die Felder der manuellen Skalierung übertragen. Dies erleichtert die manuelle Skalierung, wenn Sie z. B. die Y-Achse im Recorderfenster mit der Maus angepasst haben.

Wissenschaftliche Notation

  • Auto Abhängig von der Größenordnung der Skalenwerte (Anzahl der Vor- bzw. Nachkommastellen) beschriftet ibaAnalyzer die Skalen in wissenschaftlicher Notation (10er-Potenzen) oder nicht.

  • Immer wissenschaftlich Skalenwerte in 10er-Potenzen

  • Nie wissenschaftlich Skalenwerte mit Vor- und Nachkommastellen

Signaleinheit anzeigen

Wenn Sie diese Option aktivieren, erscheint hinter den Skalenwerten die Maßeinheit aus der Signaltabelle.

Zonenrandbereich in 2D-Draufsicht anzeigen (nur bei Streifen in 2D-Draufsicht)

Wenn Sie diese Option aktivieren, wird in der 2D-Draufsicht die Y-Achse bei Autoskalierung auf die gesamte Breite inkl. der leeren Randbereiche der äußeren Zonen skaliert. Dabei bleiben Bereiche leer, weil der erste und letzte darstellbare und interpolierbare Wert in der Mitte der Zone liegt.

Weitere Informationen zu den Zoneneinstellungen siehe Einstellung bei Verwendung von Zonenbreiten.