Standardmäßig ist in der Spalte Zonenbreite jeweils nur "1" eingetragen. Das bedeutet, dass alle Zonen gleich breit sind, bzw. die Messwerte stets den gleichen Abstand voneinander haben. Die geometrische Breite spielt hierbei keine Rolle und die Skala an der Y-Achse in der 2D-Draufsicht zeigt nur die Anzahl der Zonen.
Eine geometrisch korrekte Darstellung auf der Y-Achse erreichen Sie, wenn Sie die Zonenbreiten entsprechend der geometrischen Breite und die dazugehörige physikalische Einheit, wie z. B. mm oder cm, angeben.
Das ist auch hilfreich für Messeinrichtungen mit unterschiedlich breiten Messzonen. Um die Messwerte realitätsnah abzubilden, können Sie die Zonenbreite je Zone individuell angeben. Im Ergebnis sind die Messwerte bei der 2D-Draufsicht und der 3D-Ansicht geometrisch korrekt entlang der Y-Achse verteilt.
Wenn Sie die Zonenbreite anpassen, liegen die Messwerte in der Mitte der Zone.
Zonenbreite und Zonen-Offset angeben
Für die Zonenbreite können Sie nur positive, numerische Werte eingeben.
Um vielen Zonen den gleichen Wert zuzuteilen, tragen Sie den Wert ein und klicken anschließend auf die Kopfzeile der Spalte Zonenbreite. Alle Zellen unterhalb der Zelle, in der der Cursor steht, erhalten dann diesen Wert.
Für eine Korrektur der Lage zur Nulllinie können Sie einen Offset zwischen Nulllinie und Mitte der ersten Zone eingeben. Der Offset kann ein positiver oder negativer Wert sein.
Beispiel für ein Vektorsignal mit 5 Zonen
Das folgende Beispiel zeigt die Zusammenhänge anhand eines einfachen Vektorsignals mit 5 Zonen:
Diese Einstellungen erzeugen ein Vektorsignal, das im Signalstreifen so dargestellt wird.
Das erste Signal ist entsprechend dem Offset positioniert (hier bei -10). Die Summe der Zonenbreiten ergibt 22, so dass das letzte Signal bei +10 abgetragen wird. Der Abstand der anderen Signale untereinander ergibt sich aus dem Mittelwert der jeweiligen Zonenbreiten.
ibaAnalyzer berechnet die Farbverläufe mittels linearer Interpolation zwischen benachbarten Signalen. In der äußeren Hälfte der äußersten Signale gibt es keine Farben, da eine Interpolation nicht möglich ist.
In den Einstellungen der Y-Achse können Sie wählen, ob bei Autoskalierung des Streifens die leeren Bereiche dargestellt werden sollen oder nicht.
Vergleich von Darstellungen mit unterschiedlichen Zonenbreiten
Dieses Beispiel zeigt den Unterschied in der Darstellung bei Verwendung verschiedener Zonenbreiten.
Ein Vektorsignal mit 10 Zonen wird für eine Messbreite von 500 mm konfiguriert:
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10 gleichgroße Zonen mit 50 mm Breite
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10 unterschiedliche Zonen zwischen 10 mm und 150 mm Breite
Einfluss gleicher Zonenbreiten
Einfluss verschiedener Zonenbreiten
Die Abbildung mit verschiedenen Zonenbreiten zeigt die Verbreiterung des mittleren Bereiches (-150 bis 150) deutlich.
Unterschiede in der 3D-Darstellung
Auch die 3D-Darstellung berücksichtigt die Zonenbreiten. Die folgende Abbildung zeigt das Vektorsignal mit gleichen Zonenbreiten (oberer Streifen) und unterschiedlichen Zonenbreiten (unterer Streifen).






