Die Software Matlab von der Firma MathWorks verfügt über ein eigenes binäres Datenformat mit der Dateiendung .mat. Um die Matlab-Integration besser unterstützen zu können, kann ibaAnalyzer MAT-Dateien erzeugen. Diese Dateien können Sie dann direkt in der Matlab Software öffnen.

Zeit-Exportmodus
Ähnlich wie bei anderen Formaten, kann auch ein Array exportiert werden, das die Zeitstempel entweder als relativen Zeitoffset oder als formatierten String enthält. Das Zeitarray wird der "Fileinfo"-Struktur hinzugefügt, die unten beschrieben ist.
Nummern als Namen verwenden
Mit dieser Option ist es möglich, nicht den Modul- oder Signalnamen als Name für die Struct-Objekte zu verwenden (siehe unten). In diesem Fall werden die Modul- oder Signalnummern mit dem Präfix "M" für Module und "S" für Signale verwendet.
Um den korrekten Namen anzuzeigen, wenn die Dateien erneut mit ibaAnalyzer geöffnet werden, werden die Originalnamen im zusätzlichen Feld "Name" in der Struktur gespeichert.
Datenstruktur
Die Software Matlab unterstützt verschiedene Datentypen und Datenstrukturen. ibaAnalyzer unterstützt MAT-Dateien, die sogenannte Struct-Objekte beinhalten. ibaAnalyzer erzeugt eingebettete Struct-Objekte in der folgenden Form:

Diese Struktur wird dafür verwendet, die interne Struktur der iba-Messdateien nachzubilden.
Das Struct "filename" bildet die Wurzelstruktur. Sie enthält lediglich weitere Strukturen, die ein Infofeld oder ein Modul enthalten. Der Name der Struktur leitet sich von dem Dateinamen ab, der im Signalbaum von ibaAnalyzer angezeigt wird.
Die Infofelder auf Dateiebene werden als Key-Value-Pairs in einer festen Struktur "fileinfo" gespeichert. Das Feld "clk" enthält die Abtastrate für die Signaldaten. Des Weiteren enthält das Feld "Startzeit" den Zeitstempel des ersten Datenpunktes. Verschiedene andere Infofelder werden automatisch dieser Struktur hinzugefügt.
Die einzelnen Module sind in Form von Strukturen vorhanden, die den Namen der Module tragen. Im Fall, dass die Option Nummern als Namen verwenden gesetzt ist, werden die Strukturen nach dem Schema "Mx" umbenannt, wobei "x" hier die Modulnummer bezeichnet.
Jedes Modul hat eine feste Struktur "moduleinfo", die Infofelder auf Modulebene sowie ein Feld "Name" mit dem Modulnamen und ein Feld "ModulID" mit der Modulnummer enthält.
Genau wie bei den Modulen werden die einzelnen Signale innerhalb eines Moduls als Strukturen angelegt, die entweder einen Signalnamen oder einen "Sx"-String verwenden, wobei "x" hier die Signalnummer ist.
Jede Signalstruktur enthält ein Array "data", in dem die Signalwerte stehen. Weitere Key-Value-Pairs werden geschrieben und bilden dann die Infofelder auf Signalebene. Die wichtigsten Felder sind die folgenden:
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"SignalID" Die Signalnummer im Modul
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"Name" Der Signalname (wird in ibaAnalyzer dargestellt)
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"Einheit" Die Einheit (falls vorhanden), wie in der Signaltabelle angezeigt
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"PDA_Comment1" Der Kommentar 1, wie in der Signaltabelle angezeigt. Ähnlich für Kommentar 2.
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"PDA_TBase" Dieses Feld erscheint, falls die Abtastrate sich von dem globalen "clk"-Wert unterscheidet.
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"Lengthbased" Dieses Feld zeigt an, dass die Spalte längenbasierte Daten enthält.
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"LengthBase" Im Fall von längenbasierten Daten gibt dieses Feld die Abtastrate in Metern an.
Namenskonventionen
Wenn in eine MAT-Datei extrahiert werden soll, erhalten die eingebetteten Structs automatisch Namen. Wenn Sie die Option Zahlen als Spaltenname verwenden aktivieren, wird die Signal-ID verwendet.